Archiv der Kategorie: Grajische Alpen

Termignon im Nationalpark Vanoise ist neues Mitglied des Netzwerks “Alpine Pearls”

Dass die Aufnahme in diesen Tourismusverbund von mittlerweile 29 Gemeinden aus dem gesamten Alpenraum – der sich auf die Fahnen geschrieben hat, „sanfte“, heute gern „nachhaltig“ genannte Mobilität zu fördern – nicht zwangsläufig bedeutet, das jede dieser „Alpenperlen“ überhaupt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, zeigt das Beispiel Pralognon in der Tarentaise: Nur in der absoluten Hochsaison kann man den Ort vom Bahnhof Moûtiers aus täglich erreichen. In den restlichen Monaten verkehrt der Bus nur einmal pro Woche, am Markttag!

Wegen der schlechten Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel hatten wir uns auch entschieden, unseren Wanderführer zur Tour des Glaciers de la Vanoise zu erweitern: Auf dem originären Verlauf dieser grandiosen Rundtour um das ausgedehnte Gletscherplateau im Kern des Vanoisemassivs wird nämlich nur ein einziges Mal, in Pralognan, ein Talort erreicht. Den Ausgangspunkt einer Weitwanderung nur mit eigenem PKW erreichen zu können, war für uns nicht akzeptabel – weshalb wir die Tour mit einer Art ‚Prolog‘ ab Termignon versahen.

So ist es uns eine Kurzmeldung wert, dass nun auch Termignon seit dem 1. Januar 2014 Mitglied der „Alpine Pearls“ ist. Auch weil wir uns durch diese Mitgliedschaft erhoffen, dass die Buslinie von Modane über Termignon nach Bonneval-sur-Arc nicht dem Stilllegungswahn zum Opfer fällt.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

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DIE ZEIT über Partisanenpfade im Piemont

Vom Colle della Croce di Ferro, 2.558 m,  wieder hinunter zum Lago di Malciaussia - Foto: © Wolfram Mikuteit

In ihrer Printausgabe vom 12. September 2013 hat DIE ZEIT unter dem Motto „Im Felsenmeer der Partisanen“ über unsere Partisanenpfade in den Lanzotälern berichtet.

Der Artikel ist jetzt auch online verfügbar:

http://www.zeit.de/2013/38/italien-piemont-lanzotaeler

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

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Aosta und seine Hausberge

Wem nach Augustusbogen, Porta Prätoria und römischem Amphitheater in Aosta der Sinn nach Natur steht, kommt schnell – und ohne sich ins Auto setzen zu müssen – ans Ziel, findet zu Füßen der Hausberge von Aosta, Monte Emilius.(3.559m) und Becca di Nona (3.142m), lohnenswerte Wanderziele. Wie die Rundwanderung ins Vallone di Arbolle, wo das gleichnamige Rifugio steht.

Von der Talstation der Telecabina Aosta – Pila, wo vor einigen Jahren noch großflächig für den ‘trenino dei minatori’ nach Cogne geworben wurde, schwebt man in wenigen Minuten vom Talboden hinauf nach Pila (1.800m). Diese ursprünglich auf Pläne von Adriano Olivetti aus den 1930er-Jahren zurückgehende, erst 40 Jahre später realisierte Station scheidet die Geister: Dass ihr Zentrum aussähe wie „ein Raumschiff, das sich beim Absturz in den Hang gegraben hat“, entnehmen wir einem Reiseführer über das Aostatal.

Was nicht weiter stört, denn Pila ist ohnehin nur Umsteigestation: Weiter geht es mit dem Sessellift Seggiovia Chamolé, von dessen Bergstation (2.309m) der Weg 19A innerhalb weniger Minuten zum Lago di Chamolé führt. Der hier beginnende Rundkurs führt über den Colle Replan, Colle Pian Fenetre und die Grange Comboé in knapp 2,5 Std. zum Rifugio Arbolle (2.500m) und bietet unterwegs prächtige Aussicht hinunter nach Aosta und auf die Walliser Alpen.

Vom Rifugio Arbolle, dem klassischen Ausgangspunkt für die Besteigung des Monte Emilius, geht es über den Colle di Chamolé (2.635m) zurück zum Ausgangspunkt.

Informationen:

Mechanische Aufstiegshilfen: www.pila.it

Rifugio Arbolle: bewirtschaftet von Ende Juni bis Mitte September, 66 Betten, Tel: (+39) 333.8594725 und (+39) 0165-50011

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

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Shuttlebus in den Nationalpark Vanoise 2013

Auch im Jahr 2013 fahren wieder Shuttlebusse direkt ins Herz des Parc National de la Vanoise.

Wir haben für unseren Wanderführer zur Tour des Glaciers de la Vanoise als Einstiegsetappe einen Prolog ab Termignon in der Maurienne beschrieben. Weil wir immer auch darauf schauen, dass der Ausgangsort einer Wandertour auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Was bei Pralognan in der Tarentaise – dem klassischen Startort dieser Rundtour – leider nicht der Fall ist.


Wer bei dieser Tour einen Tag einsparen möchte, kann den nur in den Sommermonaten eingesetzten Shuttlebus-Service nutzen und so direkt zum Refuge Plan du Lac (ca. 15,5 km ab Termignon) oder zum Refuge d‘Entre Deux Eaux gelangen.

Die Busse zwischen Termignon und Entre Deux Eaux verkehren bis zum 1. September, danach bis 15. September an den Wochenenden. Bis zum Parkplatz Bellecombe (ca. 14 km ab Termignon) ist die Fahrt kostenlos. Fahrplan für 2013 als PDF-Download.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

 

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Pressestimmen zu "Partisanenpfade im Piemont" (2)

Wir setzen unsere kleine Reihe darüber, wie Anderen unsere „Partisanenpfade“ gefallen, fort:

Hier zunächst mit einem Ausschnitt aus der Rezension, die Daniel Anker gerade in der „Neue Zürcher Zeitung“ veröffentlicht hat, und dem Artikel von Christoph Jetter in „informationen – Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945″.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

Die Fotos sind nicht Bestandteil der Besprechungen sondern von uns hier ergänzt.

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Neue Zürcher Zeitung – 24. Mai 2013, von Daniel Anker

Wege, Täler, Themen

Was machen wir in diesem Sommer? Wandern natürlich – in Piemont! Warum gerade dort, das Prättigau liegt doch näher? Keine Frage, aber zu Piemont sind zwei ausgezeichnete Wanderführer herausgekommen, die neue Wege, Täler und Themen in dieser grossartigen italienischen Alpenregion erschliessen. […]

Das Autorenehepaar Sabine Bade und Wolfram Mikuteit stellt in «Partisanenpfade im Piemont» Wege, Orte und Menschen des Widerstands gegen die deutsche Besatzung und den italienischen Faschismus vom September 1943 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges vor. Das Buch führt an Plätze, an denen die Geschichte dieser hoffnungsvollen und brutal unterdrückten Resistenza bis heute wachgehalten wird.
Liktorenbündel als Hinterlassenschaft der Straßenbauer an der Nivolet-Passstraße

Und auch zu Stellen wie am Passo del Nivolet, wo das Liktorenbündel von Mussolinis Diktatur in Stein gemeisselt überlebt hat: so beklemmend wie die zahlreichen Gedenksteine für die Partisanen in den Tälern im Hinterland von Turin. In der Hauptstadt Piemonts wird die dramatische Zeit ebenfalls erlebbar, wenn man weiss, wo hinzuschauen. Mit dem Werk von Bade/Mikuteit, das mit vielen historischen wie zeitgenössischen Fotos illustriert ist, wird Geschichte buchstäblich auf Schritt und Tritt lebendig. Ein spannendes Buch für Sofawanderer und zugleich ein Wanderführer mit allen nötigen touristischen Infos zu den 23 vorgeschlagenen Touren, inklusive GPS-Tracks.

(S.B. & W.M.: Die gesamte Rezension – bei dem zweiten Buch handelt es sich um das neue, im Zürcher Rotpunktverlag erschienene Buch von Werner Bätzing/Michael Kleider „Gran Paradiso“ – ist hier online verfügbar.)

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informationen – Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945. Nr. 77, Mai 2013 – von Christoph Jetter

Auf Partisanenwegen im Piemont

Schönheit und Attraktivität der Wanderwege in den piemontschen Alpen zu rühmen, ist für alle, die auch nur einmal dorthin gereist, gar dort gewandert sind, keine Neuigkeit. Der hier vorgestellte neue Wanderführer von Sabine Bade und Wolfram Mikuteit wird der Vielfalt und Einzigartigkeit der Gebirgsregion an den Grenzen zwischen Italien, Frankreich und der Schweiz jedoch in doppelter Hinsicht gerecht.
Zunächst bietet er alles, was zu einem handlichen, auf langjähriger Erfahrung aufgebauten Begleiter für Wanderungen auf den Wegen in den nordwestitalienischen Alpen gehört. „Es ist ein Wanderbuch mit 23 GPS-gestützten Touren vom Stadtspaziergang bis zur Hochtour auf über 3000 Meter, das alle nötigen und viele hilfreiche Informationen enthält“, wird in der Einleitung zutreffend angekündigt – also findet man: gute Karten der beschriebenen Touren im nördlichen und nordwestlichen Piemont, genaue Wegbeschreibungen, praktische Hinweise zu Verkehrsmitteln, Übernachtungsmöglichkeiten und Preisen, nicht zuletzt bestechend schöne Aufnahmen aus diesen grandiosen Gebirgslandschaften.

Lago di Ceresole

Die Besonderheit dieses „Wanderlesebuchs“ (so der zutreffende Untertitel) besteht allerdings darin, dass Autorin und Autor nicht nur eine kenntnisreiche und gelungene Einführung in die dramatische Geschichte der Resistenza von 1943 bis 1945 geben, sondern diese zum Leitfaden der einzelnen Kapitel und zum Thema des Gesamtinhaltes machen – vom Aufstieg des italienischen Faschismus bis zu den 20 Monaten des bewaffneten Widerstands gegen die deutsche Besatzung.

Ein Geschichts- und Geschichtenbuch also, dessen Einleitungsabschnitte bereits in einen ebenso beklemmenden wie faszinierenden „Spaziergang durch Turin auf den Spuren der Resistenza“ münden (Tour 1, S. 43ff.).
Wer auf den Wegen der Stafetten – jener weiblichen Kuriere und Kundschafter des Widerstandes, ohne deren Beitrag zu würdigen keine ernst zu nehmende Geschichte der Resistenza geschrieben werden kann – zu den Alpenpässen westlich von Turin aufsteigen will, findet im Anschluss an die Beschreibung der Tour zu den Pässen Croce di Ferro und Coupe (Tour 8, S. 119ff.) auf zweieinhalb Seiten eine exemplarische Darstellung der damals in Tälern und Bergen versteckten Kranken- und Verwundetenstationen der Partisanen („Hospitäler der Resistenza“, S. 124ff).

Die Hospitäler der Resistenza - Il Servizio Sanitario Partigiano

Wer die Symbiose des linksintellektuellen Turin um die „Einaudis“ mit dem aktiven Widerstand verstehen will, erfährt hierzu nicht nur im Abschnitt über „Intellektuelle im Widerstand“ (S. 22ff.), sondern auch im Zusammenhang mit einzelnen Touren bewegende Einzelheiten und Geschichten. So z.B. auch die faszinierende Biografie von Ada Gobetti (Tour 14, S. 161ff.) mit einem Auszug aus ihrem legendären Partisanen-Tagebuch (S. 165ff).
Für Leser und Leserinnen ergibt sich so ein zusammenhängendes, zugleich an die Geschichte der denkwürdigen Bewegung „Giustizia e Libertà“ und der Aktionspartei heranführendes Bild. Solche und weitere über 20 „Themensplitter“ seien beispielhaft für die in das Wanderbuch integrierten Sach- und Personendarstellungen erwähnt.

Es ist diese von Kompetenz und akribischer Recherche der Autorin und des Autors zeugende Mischung aus lokal-regionaler Ereignis- und Tourenbeschreibung und historischpolitischer, auch biografischer Information, die das außergewöhnliche Wander- und Geschichtsbuch auszeichnet. Es setzt – die abgegriffene Redewendung sei erlaubt – insofern Maßstäbe, als es die Geschichte(n) des Widerstands, den die Frauen und Männer der Resistenza unter schweren Opfern vom ersten Tag an dem Terror der nazideutschen Okkupation entgegen gesetzt haben, als untrennbaren geschichtlichen und kulturellen Bestandteil der piemontesischen Landschaft und Lebenswelt würdigt und zugänglich macht.

Die beeindruckenden Natur- und Stadtlandschaften bleiben nicht nur bunte und noch so interessante Urlaubs- und Reisekulisse, sondern werden als Schauplatz der im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung verankerten Widerstandsgeschichte lebendig.

Vittime Innocenti della Violenza Nazista

„Was hatten die Nazis auf dieser Wiese zu suchen?“ hatten sich Autorin und Autor gefragt, als sie in den 1990er Jahren bei der Überquerung einer Hochebene vor einem Gedenkkreuz für zwei der „violenza nazista“ zum Opfer gefallene Brüder stehen geblieben waren. Ihr Wanderbuch ist eine in 20 Jahren entstandene „Antwort“ auf diese Frage.

Dass Sabine Bade und Wolfam Mikuteit an Stelle eines Vorworts den 1955 an die junge Generation gerichteten Appell des Hochschullehrers und Resistenzamitglieds Piero Calamandrei in Erinnerung rufen, ist bewegend und aktuell zugleich:

Piero Calamandrei, Professor für Zivilprozessrecht in einer Vorlesung in Mailand 1955

„Wenn Ihr dorthin pilgern wollt, wo unsere Verfassung geschaffen wurde, geht in die Berge, wo die Partisanen fielen, in die Gefängnisse, wo sie eingekerkert waren, in die Lager, in denen sie hingerichtet wurden.“

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Alle bisher zum Buch erschienen Besprechungen finden Sie hier.

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Der Nationalpark Gran Paradiso bekommt mit Ceresole Reale seine zweite ‘Alpine Pearl’

Am 1.1.2012 werden drei Orte neu in das touristische Netzwerk von ‚Alpine Pearls’ (*) aufgenommen – und alle drei liegen im Piemont: Ceresole Reale, Pragelato und Limone Piemonte.
Während sich Pragelato im Val Chisone (als Austragungsort der nordischen Disziplinen während der Olympischen Winterspiele 2006) und Limone Piemonte (einer der größten Wintersportorte im Piemont) selbst im deutschsprachigen Raum einer gewissen Bekanntheit erfreuen, sucht man nach Hinweisen auf Ceresole Reale bei uns meist vergeblich. Was durchaus auch daran liegen

Gran Paradiso
Gran Paradiso (4.061 m) – von der Nivolet-Hochebene aus gesehen

mag, dass der 1922 geschaffene Nationalpark Gran Paradiso meist ausschließlich im Aostatal verortet wird. Dabei gehört er zur Hälfte zum Piemont, seitdem 1945 die Grenzen neu gezogen wurden: Bei der Schaffung der Autonomen Region Aostatal wurde die frühere piemontesische Provinz u.a. um die südlichen Gran-Paradiso-Täler von Orco und Soana verkleinert.

A Piedi tra le nuvole – Zu Fuss durch die Wolken
Uns freut nicht nur, dass der touristisch etwas unterentwickelte piemontesische Teil des Nationalparks mit der Aufnahme von Ceresole Reale in die Reihe der ‚alpinen Perlen’ etwas aufgewertet wird. Sondern auch, dass damit der umweltverträgliche Kurs – ‚sanfte’, auch ‚nachhaltig’ genannte Mobilität ist schließlich eines der Marketing-Kernthemen der Perlen – Ceresoles gewürdigt wird. Ganz ohne Ski-Zirkus auskommend hat der kleine Ort mit seinem etwas verblichenen Charme – 1862 durfte er sich als Gegenleistung für Jagdlizenzen an König Vittorio Emanuele II.  den Zusatz ‚Reale’ an den Ortsnamen hängen – nämlich bereits im Jahr 2003 mit seinem Programm ‚A Piedi tra le Nuvole’, der sonntäglichen Sperrung der Straße über den Colle del Nivolet, Zeichen gesetzt.

Auf die zwischen 2.400 bis 2.600 m Höhe gelegene wunderschöne, auch ‚Cuore del Parco’ genannte, Nivolet-Hochebene führt von Ceresole Reale die in den

Nivolet-Passstraße
Passstraße hoch auf den Colle del Nivolet (2.636 m) – hier vorbei am Lago Agnel (2.297 m)

1950er-Jahren erbaute und durchgehend asphaltierte Straße über den Colle del Nivolet. Sodass es nicht verwundern darf, dass das Herz des Nationalparks besonders an sommerlichen Wochenenden stark pocht, also viele motorisierte Ausflügler anlockt.
Während die Einen (zumindest hinter vorgehaltener Hand) bedauern, dass der ursprüngliche Plan aufgegeben wurde, die Straße bis hinüber ins Aostatal zu verlängern, machen sich Andere seit vielen Jahren für den Schutz des sehr artenreichen und sensiblen Ökosystems auf der durch Wasserläufe und Feuchtgebiete geprägten Ebene stark und plädieren für eine Vollsperrung. Davon ist man zwar noch weit entfernt – Fahrverbote in hochalpinen Regionen lassen sich (nicht nur) in Italien schwer durchsetzen – aber zumindest an Sonn- und Feiertagen zwischen Mitte Juli und Ende August ist die Straße über den

Lagi Serrù und Agnel
Lago Serrù – und im Vordergrund Lago Agnel. Im Hintergrund die Grande Aiguille Rousse (3.428 m)

Colle del Nivolet ab Lago Serrù (2.275 m) gesperrt. Das im Jahr 2003 gestartete Programm heißt zwar ‚A piedi tra le nuvole’, zwingt aber niemanden, auch wirklich zu Fuß zu gehen. Stattdessen werden an diesen Tagen Pendelbusse eingesetzt. Die verkehren in schneller Abfolge, die Fahrkarten sind preiswert (2,50 €) und den ganzen Tag gültig, was auch Mehrfachfahrten erlaubt. Noch

Rifugio Savoia
Rifugio Savoia (2.533 m) auf der Nivolet-Hochebene

bequemer ist es, den Wagen gleich in Ceresole Reale stehen zu lassen und in einem Rutsch bis zum Rifugio Savoia auf dem Pian del Nivolet durchzufahren.

Mit dem Antrag auf Aufnahme in das ‚Alpine Pearls’-Netzwerk scheint Ceresole Reale diesen Kurs weiter verfolgen zu wollen. Und wer weiß, vielleicht ergibt sich damit ja sogar à la longue die Möglichkeit zu einer Vollsperrung der Straße?

königlicher Jagdsteig
attraktiv genug? Hinten links die Cima del Carro (3.326 m)

Genügend attraktive Wanderwege hinauf zu den von eiszeitlichen Gletschern geschaffenen tiefblauen Seen wie dem Lago Rosset und den Laghi Trebecchi mit der grandiosen Aussicht auf den Gran Paradiso (4.061 m) und die ihn umgebenden vergletscherten Gipfel gibt es schließlich außerdem.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

(*) ‚Alpine Pearls’ ist eine im Jahr 2006 gegründete Kooperation von aktuell 24 (ab 1.1.2012: 27) Tourismusgemeinden aus dem gesamten Alpenraum. Die Zielsetzung dieses Tourismus-Vereins ist die Förderung von ‚sanfter’, heute gern ‚nachhaltig’ genannter Mobilität. Man hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Gästen die Möglichkeit der autofreien An- und Abreise und die einfache Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort und zudem weitere klimaschonende Urlaubsangebote zu bieten.
Entstanden ist dieses touristische Netzwerk als Ergebnis aus zwei aufeinanderbauenden EU-Projekten.

 

 

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Hochgeschwindigkeitsstrecke von Turin nach Lyon durch das Susatal – NO TAV!

Wandern im Susatal – jetzt erst recht!
Ließen wir unserem Zynismus freie Bahn, würden wir diesen Artikel mit der Aussage beginnen, dass Wandern im piemontesischen Susatal diesen Sommer wohl nicht sonderlich ‚angesagt‘ ist: Schließlich geht nach neuesten Untersuchungen der Tourismusbranche das Bedürfnis, die wenigen Urlaubswochen pro Jahr in Bürgerkriegsgebieten zu verbringen, scharf gegen Null.

Wären wir nicht selbst bis vor wenigen Tagen noch im Susatal gewesen, könnten wir Menschen verstehen, die nach dem Studium der letzten Pressemeldungen verschreckt ihren dort geplanten Wanderurlaub kurzfristig streichen.
Denn dass am vergangenen Sonntag wieder 70.000 Menschen friedlich gegen das vollkommen sinnentleerte Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsprojekt demonstrierten, das ihr Tal über Jahrzehnte hinweg in eine Großbaustelle verwandeln soll, findet wenig Niederschlag in den Medien. Den richtigen reißerischen „Aufhänger“ für Presseleute bieten nun hingegen Ausschreitungen einiger Weniger.

Mitglieder der augenblicklich so oft zitierten „Schwarzen Blöcke“, der „gewaltbereiten Extremisten“ aus dem In- und Ausland, dürften sich gerade landauf landab irritiert die Augen reiben über einen unerwarteten Zulauf bisher nicht bekannter „Randalierer“: Von in Ehren ergrauten Bürgermeistern, Großmüttern, die Angst um die Zukunft ihrer Enkel haben, jungen Müttern, die uns – an einer Hand ein Kleinkind, auf dem Arm einen Säugling – erzählen, dass sie selbst bereits als Kind von ihren Eltern mitgenommen wurden auf Demonstrationen gegen den Treno ad Alta Velocità, der ohne Rücksicht auf Verluste wie etwa die Schadstoffbelastung bei den jahrelangen Aushub- und Abraumarbeiten auch durch uran- und asbesthaltiges Gestein vorangetrieben werden soll.

Die Argumente der Befürworter: „Wenn wir nicht bauen, verlieren wir den Anschluss an die Zukunft – und die Millionen aus der EU-Förderung!“
Wogegen sich die Talbevölkerung seit vielen Jahren zur Wehr setzt sind die Bauvorhaben der Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Turin und Lyon. Das aus dem Jahr 1989 herrührende Projekt sieht vor, in dem durch Transitverkehr bereits stark belasteten Susatal einen der längsten Basistunnel der Alpen entstehen lassen. Zunächst für den Personenverkehr konzipiert, soll die Strecke nun im Rahmen des transeuropäischen ‚Verkehrskorridor 5 Kiev – Lissabon‘ auch als Gütertransportverbindung fungieren – wobei allerdings noch nicht einmal Hochrechnungen der Betreibergesellschaften davon ausgehen, dass von diesem Angebot besonders rege Gebrauch gemacht werden wird.

Wie das Nutzungskonzept des Projektes – das nun wohl aus Imagegründen nicht mehr „Treno ad Alta Velocità“ sondern „Nuova Linea Torino Lione“ heißt – wurde auch die geplante Streckenführung in den letzten Jahren mehrmals verändert. Der letzte uns bekannte Plan vom März 2011 sieht so aus:

Die graugepunktete Linie stellt die existierende Bahnlinie durch das Susatal dar, die fett rot eingezeichnete Linie die geplante Neubaustrecke. Die Teilstrecke zwischen Orbassano und Avigliana soll dafür unterirdisch durch das Endmoränengebiet geführt werden. Bei Susa soll der 57 km lange Basistunnel beginnen, und bei der „Discenderia Maddalena“ handelt es sich um den bei Chiomonte geplanten Zugangstunnel.

„Den Anschluss an die Zukunft nicht verpassen“ ist ein K.O.-Argument, dass wir alle auch aus anderen Zusammenhängen kennen. Es wird immer dann eingesetzt, wenn Logik versagt! Denn:

  • Alle erhobenen Daten zeigen einen unaufhaltsamen Rückgang der Güter- und Personenbewegungen auf der Linie und lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass die bereits bestehende Bahntrasse vollkommen ausreicht. Der Personenverkehr – bereits seit vielen Jahren existiert eine TGV-Verbindung zwischen Turin und Lyon! – hat sich seit 1993 halbiert. Der Gütertransport durch den Autobahntunnel von Fréjus ist 2009 auf 10 Mio. Tonnen, d.h. auf das Niveau von 1993, zurückgegangen.
  • Es gibt weder technische  noch Kapazitätsengpässe. Der heutige Tunnel ist über mehrere Jahre hinweg bis Ende 2010 komplett modernisiert worden.
  • Die Energiebilanz des geplanten 57 km langen Basistunnels ist absolut negativ. Sowohl die an der Universität von Siena durchgeführten Untersuchungen zum Energieverbrauch durch den Bau und den Betrieb der neuen Tunnelstrecke als auch die Errechnung des Energieverbrauchs durch das Belüftungs- und Kühlsystem ergeben jede für sich einen CO2-Ausstoß pro Transportladung, der höher ausfällt als der der Ladungen im heutigen Tunnel, selbst bei dessen vollkommener Auslastung.
  • Die Sicherheitsvorkehrungen des geplanten Basistunnels, da auf demselben Gleis und in engstem Zeittakt sowohl Personenzüge mit 220-240 km/h als auch Güterzüge mit 100-120 km/h verkehren sollen, sind vollkommen unzureichend.
  • Usw.usw.usw. Wir wollen schließlich nicht langweilen. Lediglich noch kurz einen Blick auf die voraussichtlichen Kosten dieses Megaprojektes werfen. Mario Cavargna, der Präsident von „Pro Natura Piemonte“, hat anlässlich einer Konferenz in Straßburg am 9.3.2011 dargestellt, dass sich auf  Basis der im Jahr 2007 geplanten Streckenführung Kosten von 175 Mio. € pro km Bahnstrecke ergeben.

Mit welchen immer wiederkehrenden Floskeln der Öffentlichkeit dennoch Sand in die Augen gestreut wird, ist beim “Comitato NO TAV – Torino” nachzulesen: „Wer den Verstand benutzt, verwehrt sich gegen hohle Floskeln – Denkanstöße zum Bauprojekt der Hochgeschwindigkeitsbahntrasse“.
Gebetsmühlenartige Wiederholungen eben dieser Floskeln bereiten schließlich das Terrain für den Erhalt der EU-Finanzmittel, die Brüssel Rom und Paris für den Bau zur Verfügung gestellt hat.

Von dem Tal, das friedlichen Widerstand leistet und sich nicht ergibt
Im Sommer 1992 gingen Umweltaktivisten zu Fuß am Alpenhauptkamm entlang von Wien nach Nizza. Ihr Motto: „Wir setzen der drohenden Zerstörung des Alpenraumes ein paar Füße entgegen – unser Widerstand gegen eine Entwicklung, die wir nicht wollen.“ Sie trafen in verschiedensten Regionen Menschen, die sich gegen Fehlentwicklungen im Alpenraum zur Wehr zu setzen versuchten. Einer von ihnen war Claudio Giorno, damals wie heute aktiv im Widerstand gegen die Betonlobby: „Das Susatal ist ein Musterbeispiel der Zerstörung einer Region. Alle wichtigen Entscheide werden über die Köpfe der lokalen Bevölkerung hinweg gefällt. Unser Leben wird immer mehr von den Lobbies der großen Baufirmen und der Großindustrie bestimmt. Die Situation ist ernst, und wir nähern uns dem Punkt, wo es kein Zurück mehr gibt, weil es nichts mehr zu retten gibt. Wie wird es möglich sein, den letzten Rest an Lebensqualität im Tal zu erhalten?“ (Dominik Siegrist/ Jürg Frischknecht et al., Alpenglühn – auf Transalpedes-Spuren von Wien nach Nizza, Rotpunktverlag, Zürich 1993, mit einem Nachwort des Alpenforschers Professor Werner Bätzing).

Diese Aussage ist annähernd 20 Jahre alt, geändert hat sich am Sachverhalt nichts.
Nichts hat sich auch geändert am Widerstand der Gegner dieses gigantischen Großprojektes, circa 90 Prozent der Talbevölkerung, angeführt von den Bürgermeistern der meisten Gemeinden des Tales, dem Präsidenten der Comunità Montana Valle Susa e Val Sangone, unterstützt von Umweltschutzorganisationen wie Legambiente – dennoch aus den städtischen Zentren wahlweise als linke Krawallmacher oder Hinterwäldler ohne Verständnis für die Notwendigkeiten einer globalisierten Welt diffamiert – setzen der Zerstörung ihres so traditionsreichen Tales viele stichhaltige Argumente entgegen (siehe oben). Sie lassen Kosten-Nutzen-Analysen anfertigen und zeigen Folgen für Umwelt, Bevölkerung und die lokalen Betriebe auf, die durch die zu erwartende permanente Lärmbelästigung und Schadstoffbelastung bei den jahrelangen Aushub- und Abraumarbeiten entstehen würden. Sie gehen manchmal zu Demonstrationen auf die Straße, oft den Weg durch die Institutionen. Sie sind phantasievoll in ihren Aktionen und berufen sich vehement auf die Verfassung.

Unser vorläufiges Fazit
Als der 30.6.2011 näherrückte, bis zu dem – um die EU-Subventionen nicht zu verwirken – spätestens mit dem Bau des Zugangsstollens nahe Chiomonte hätte begonnen werden müssen, war klar, dass eine Räumung des Hüttendorfes bevorstand. Dort hatte die NO TAV-Bewegung ihre „Libera Repubblica della Maddalena“ eingerichtet. Auf Gemeindegrund, für dessen Nutzung der Steuerbescheid über 800 Euro übrigens auch brav bezahlt wurde.
Sie hatten Zelte aufgeschlagen, um mit friedlichen Mitteln zu versuchen, den anstehenden Beginn der Bauarbeiten zu verhindern. An der Maddalena wurden Infoveranstaltungen abgehalten, Interviews gegeben und das weitere Vorgehen basisdemokratisch festgelegt. Randnotiz: Auch ein eigener NO TAV-Gebetsstock wurde gebaut – schließlich handelt es sich beim Susatal um eine überwiegend katholische Region.
In der Nacht zum 27.Juni 2011 rückten ca. 2.000 aus allen Landesteilen zusammengezogene Ordnungskräfte vor, gingen mit Wasserwerfern und Tränengas gehen die Besetzer der Maddalena vor und „zerstreuten“ die Demonstranten.
Am Morgen danach gingen die immer selben Fotos von Steinewerfern einerseits, verletzten Einsatzkräften andererseits durch die Medien – auch in Deutschland. Wir lasen die Sonderausgabe der Ortspresse „La Valsusa“ und kamen zu deutlich anderen Einschätzungen. Am nächsten Tag nahmen wir an einer spontan angesetzten Fiaccolata teil, einem Fackelzug durch Susa. Ein aus unserer Perspektive nicht endenwollender Protestzug wand sich, Volksfeststimmung verbreitend, durch die Stadt, allen voran wieder Bürgermeister und Vertreter der Comunità Montana. Später hörten wir, dass sich dazu über 15.000 Menschen aus dem ganzen Tal zusammengefunden hatten. Müssen wir noch extra betonen, dass es sich um eine ausgesprochen friedliche Veranstaltung handelte?

Um sich über 20 Jahre lang einem Megaprojekt wie dem TAV zu widersetzen, bedarf es sehr guter Nerven und eines gerüttelt Maßes an Humor. Diesen Humor wird die Bevölkerung des Susatales gerade jetzt benötigen, da sie in die Nähe der „Schwarzen Blöcke“ gerückt wird und ihre Aktionen kriminalisiert werden.
Und in deutschsprachigen Medien wird fleißig abgeschrieben, was über die italienischen Nachrichtenagenturen tickert. Von denselben Medien übrigens, die sich sonst gerne darüber empören, dass unter Ministerpräsident und Medienzar (!) Silvio Berlusconi die italienische Verfassung immer weiter ausgehöhlt wird. Und die auch durchaus kritisch aufzeigen, wenn seine Tourismusministerin Michela Vittoria Brambilla schon mal zackig bei öffentlichen Veranstaltungen den Arm zum römischen Gruß, Mussolinis „saluto romano“, hebt – ohne dafür ihres Amtes enthoben und angezeigt zu werden. Um hier nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Dass mit dem geplanten Bauvorhaben eine traditionelle Kulturlandschaft weiter zerstört wird, dass dieses bei uns weitgehend unbekannte Tal zurecht den Beinamen „Tal der Klöster“ trägt, und – wenn man es nicht beim ersten Blick auf Autobahn, Eisenbahn und Staatsstraßen beläßt – auch eine hochinteressante Wanderregion ist, geht in der Berichterstattung vollkommen  unter. Diese Sicht auf die Dinge wäre den Befürwortern des Projektes ja auch nicht gerade förderlich.
Da freuen wir uns dann bereits über den etwas ausgewogeneren Ansatz des ORF, der diesen Aspekt nicht ganz vernachlässigt hat und auch auf unsere Beschreibung des Susatales verlinkt hat.

Ora e sempre NO TAV!

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

P.S. Weil wir uns wenig Hoffnung auf eine realitätsnähere Berichterstattung in der Zukunft machen, haben wir uns entschieden, in regelmässigen Abständen über die Ereignisse im Susatal zu berichten.

 

 

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Shuttlebus in den Nationalpark Vanoise

Wanderführer können auch ganz aktuell sein
Wer hat eigentlich die Mär in die Welt gesetzt, dass Reise- und Wanderführer zwingend bereits veraltet sein müssen, wenn sie die Druckerei verlassen? Und wer nimmt das auch heute noch klaglos in Kauf, obwohl allen Autoren mit dem „Zeitalter von Web 2.0“ die Möglichkeit gegeben ist, Aktualisierungen zeitnah zu veröffentlichen?
Tja, diese und andere Gedanken drängen sich uns manchmal auf, während wir Updates zu unserem Piemont-Wanderführer ins Netz stellen, damit der geneigte Leser auch weiß, dass das Centro Visita Alevè in Casteldelfino diesen Sommer auch sonntagvormittags geöffnet hat und sich der Eintrittspreis für die ganztägige Tour »La Passeggiata Reale« beim Forte Fenestrelle leicht erhöht hat. Für uns ist das eine ganz selbstverständliche und seit Jahren betriebene Praxis, mit der wir auf unserer eigenen Seite sämtliche Aktualisierungen unserer anderen 6 Wanderführer veröffentlichen.
Während wir also hoffen, dass unser Ansatz irgendwann Schule macht, aktualisieren wir fleißig weiter:

Auch im Jahr 2011 fahren wieder Shuttlebusse direkt ins Herz des Parc National de la Vanoise
Wir haben für unseren Wanderführer zur Tour des Glaciers de la Vanoise als Einstiegsetappe einen Prolog ab Termignon in der Maurienne beschrieben. Weil wir immer auch darauf schauen, dass der Ausgangsort einer Wandertour auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Was bei Pralognan in der Tarentaise – dem klassischen Startort dieser Rundtour – leider nicht der Fall ist.

Refuge Plan du Lac Wer bei dieser Tour einen Tag einsparen möchte, kann den nur in den Sommermonaten eingesetzten Shuttlebus-Service nutzen und so direkt zum Refuge Plan du Lac (ca. 15,5 km ab Termignon) oder zum Refuge d‘Entre Deux Eaux gelangen.

Die Busse zwischen Termignon und Entre Deux Eaux verkehren vom 25. Juni bis zum 4. September: Im Juli/ August 3x täglich, zwischen Mitte Juli und Mitte August 5x täglich. Bis zum Parkplatz Bellecombe (ca. 14 km ab Termignon) ist die Fahrt kostenlos. Fahrplan für 2011 als PDF-Download.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

 

 

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