Alta Via Val di Susa zw. Stellina und Cà d’Asti

Wir hatten schon im September letzten Jahres darüber berichtet, dass ein kleines Teilstück der Alta Via Val di Susa (Via Alpina, Etappe D33) zwischen Alpe Prapiano und Alpe Crest nach Geröllabgängen gesperrt wurde.

Da die Unwetter, die Ende Mai/ Anfang Juni im Piemont wüteten, eine Instandsetzung des Weges bisher unmöglich gemacht haben (und dort auch noch immer einiges ‚in Bewegung‘ ist), gelten sowohl unser Hinweis, aktuelle Infos zum Weg bei den Wirten vom Rifugio Stellina/ Rifugio Cà d’Asti einzuholen, als auch unsere ‚Umleitungsempfehlungen‘ nachwievor.

Rifugio Stellina

Da aber gerade die Stellina-Hütte zu den nettesten und aussichtsreichsten Plätzen auf der gesamten AVS gehört, die sich niemand ohne Not entgehen lassen sollte, hier noch ein paar Anmerkungen zu den möglichen Alternativrouten:

Wer trittsicher und schwindelfrei ist, findet direkt hinter dem Rifugio einen markierten Weg, der hinauf zum Colle della Novalesa führt. Von dort geht man am Rand des Gletschers entlang und erreicht den Gipfel des Rocciamelone von hinten, also von Frankreich aus. Die ‚Phreerunner‘ Sue und Martin aus Manchester waren erst vor wenigen Tagen auf diesem Weg unterwegs und haben in ihrem Blog darüber berichtet.

Daneben – und besonders bei instabiler Wetterlage anzuraten – kann man auch vom Stellina Richtung Süden bis Alpe Prapiano absteigen, dort ein Stück weit der Piste folgen, die nach Novalesa führt, und dann auf der ‚Via dei Monaci‘/ ‚Via di Novalesa‘ bis zur Grange Pendente gehen. Dort führt ein Wanderweg hinauf zur Alpe Crest, wo man wieder auf die Alta Via/ Via Alpina trifft.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

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2 Kommentare

Eingeordnet unter bergauf bergab, Grajische Alpen, Susatal, Via Alpina

2 Antworten zu “Alta Via Val di Susa zw. Stellina und Cà d’Asti

  1. Hallo Wolfgang,

    Dank für den Hinweis, dass auf der Teilstrecke der ‚Alta Via Val di Susa‘ zwischen Lac du Mont Cenis und Col Clapier keinerlei Probleme bestehen.
    Dahinter habt Ihr aber anscheinend die Mulattiera genommen, die hinunter ins Tal führt. Die ‚Alta Via‘ hingegen bleibt auf der Höhe und verläuft weiter Richtung Passo Clopacà.

    Gruß Sabine

  2. Juli 2008. MTB-Tour. Wir haben den Clapier vom Lac d. Mt. Cenis aus ohne Probleme erreichen können. Das erste Stück vom Clapier hinunter ist noch fahrbar. Ab Höhe 1400 war der Trail wegen massiver Murrenabgänge nicht mehr erkennbar. Durch Orientierung mit GPS waren einige kleinere Abschnitte des Weges noch zu finden. Für den Abstieg, bis auf Höhe 1150 haben wir etwa 1 ,5 Stunden gebraucht. Die Geröllmassen sind ohne Bike relativ gut überwindbar. Wir hatten trockenes Wetter. Bei starken Regenfällen besteht die Gefahr, weiterer Murren- und Geröllabgänge. Ablaufendes Wasser wírd sich neue Wege bahnen. Das Gelände wird dadurch schwer einschätzbar.

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