Forte Fenestrelle: Zukunft der Ridotta Carlo Alberto

Es ist nicht viel übrg geblieben von der urspünglichlich aus zwei Gebäuden bestehenden Redoute/ Ridotta Carlo Alberto des Forte Fenestrelle. Dieser unterste Teil der im Val Chisone in 122 Jahren Bauzeit entstandenen Festungsanlage der Savoyer besteht seit schweren Zerstörungen am Ende des letzten Weltkrieges nur noch aus einer wenig ansehnlichen Ruine am Straßenrand.

Forte_Carlo_Alberto
Eine Ansicht aus besseren Tagen

Nicht eben das beste Entree zum ‚Monumento Simbolo‘ der Provinz Turin, entschieden nun die Verantwortlichen und veranstalteten einen Architekturwettbewerb, um die zukünftige Nutzung der Redoute auszuloten.
Gewonnen hat der Beitrag des Portugiesen João Ferreira Nunes, der unter dem Motto „Finis Terrae – Pons Terris“ eine Fussgängerbrücke über die Straße hinweg als steinerne Verbindung zwischen der Redoute, die nach der Restaurierung als Eingangsbereich des Forts dienen soll, und den weiteren Anlagen von Fenestrelle herstellen will. („Oggi non c’è piu la guerra, il forte deve unire e non dividere“). Einen ersten Blick auf die Pläne gibt es hier.

La Stampa berichtete am 30. Oktober 2008, dass bereits im nächsten Jahr mit den Arbeiten begonnen werden soll.
So lange niemand auf den Gedanken kommt, in die ‚Scala Coperta‘ Rolltreppen einzuziehen, soll uns das recht sein.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

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Eingeordnet unter Chisonetal, Cottische Alpen

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