Westalpenpässe beim Giro d’Italia

Der Giro d’Italia feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag – und führt auf einer seiner Etappen auch durch die Cottischen Alpen.

Sacra San Michele Am 19. Mai führt die 262 Kilometer lange 10. Etappe von Cuneo nach Pinerolo.
Start ist morgens um 10 Uhr auf der Piazza Galimberti in Cuneo, weiter geht es  über Saluzzo und Avigliana unterhalb der Sacra San Michele hinein in das Susatal. Zur Linken die Gipfel des Parco Naturale Orsiera Rocciavrè, zur Rechten der Rocciamelone, mit 3.538 Metern höchster Wallfahrtsort der Alpen , wird Susa wohl spielerisch leicht erreicht, wo dann  exilles aber der Anstieg – den früher und zu Fuß Pilger auf der ‚Via Francigena‘ nahmen – vorbei an der im Jahr 796 gegründeten Abbazia di Novalesa bis nach Moncenisio erfolgt. Auf der Passstraße wieder hinunter nach Susa und von dort aus über Exilles durch das obere Susatal.

Hinauf nach Sestriere, wo mit 2.035 Metern der höchste Punkt dieser Etappe erreicht sein wird. Und von wo die lange finale Abfahrt durch das gesamte Forte di Fenestrelle Chisonetal  erfolgt. Wobei der übertragende Sender hoffentlich schöne Bilder vom Forte di Fenestrelle einfängt.

Für den Sieg bei der Bergwertung am Colle delle Fenestre im Jahr 2005 wurde für Danilo di Luca dort oben am Pass eine Ehrentafel errichtet. Wenn das auf einer bisher noch nicht vom Giro befahrenen Strecke in diesem Jahr wieder einem Italiener gelingt, gibt es ja vielleicht ein neues ‚Monument‘.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

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Eingeordnet unter Chisonetal, Cottische Alpen, Susatal, TV-Tipp

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