Das traurige Schicksal der Casa della Bela Rosin

Als wir vor über zwei Jahren darüber berichteten,  dass die Restaurierung der beiden erhaltenen Chalets im ‚Schweizer Stil‘ in Terme di Valdieri abgeschlossen sei, rechneten wir mit einer zeitnahen Eröffnung.

In den beiden Gebäuden, der ‚Casa della Bela Rosin‘, die Vittorio Emanuele II. 1857 für seine zweite Frau Rosa Vercellana hatte errichten lassen, und dem ‚Casino di Caccia‘, sollten ein kleines Albergo und ein Restaurant untergebracht werden.

Casa della Bela Rosin
Ein schöner Plan, der uns suggerierte, bald in Terme di Valdieri zwischen mehr alternativen Übernachtungsmöglichkeiten wählen zu können (*). Ein Plan aber auch, der im Sande verlief.

Denn zwei Ausschreibungsrunden, mit denen ein geeigneter Pächter gefunden werden sollte, verliefen erfolglos. Und ob aktuell überhaupt noch anvisiert wird, diese beiden Häuser jemals für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wagen wir nicht zu beurteilen.

Mittlerweile werden noch nicht einmal mehr im Hochsommer die Verkleidungen, mit denen die Gebäude im Winter verrammelt werden, ganz abgebaut. Alles in allem bietet sich hier ein trauriger Anblick. Auch, weil man außen noch erkennen kann, welche öffentlichen Institutionen Fördermittel für die Restaurierung beigesteuert haben ….

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

grandhotel (*) So sind wir stattdessen im vergangenen Sommer endlich einmal im Grand Hotel Royal abgestiegen, von dem wir bis dato nur dessen tollen Belle-Epoque-Eingangsbereich kannten. Weil aber die Einrichtung der Zimmer einen doch etwas kargen Charme ausstrahlt (eher an eine Jugendherberge erinnert) und das wirklich gute Essen allein den Preis von 85 Euro p.P. für Halbpension unserer Ansicht nach nicht ganz rechtfertigt – warten wir weiter auf die Eröffnung der Casa della Bela Rosin.

 

 

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Übernachten, Gessotal, Seealpen

Eine Antwort zu “Das traurige Schicksal der Casa della Bela Rosin

  1. Manfred Kirscher

    Ich hab´ 2009 von San Giacomo aus herrliche Berg- und MTB-Touren gemacht und will das in diesem Jahr fortsetzen. Als (für Camper) idealen Ausgangspunkt hab´ ich den kleinen Campingplatz „Sotto il faggio“ schätzen gelernt, wo Luca und Agnese sich rührend um ihre Gäste kümmern!

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