Wer im Internet nach Übernachtungsmöglichkeiten im Mairatal sucht, wird auch ohne Italienischkenntnisse rasch fündig.
Schließlich liest man in deutschsprachigen Medien von TAZ über ZEIT bis hin zu BRIGITTE, wenn über „Wandern im Piemont“ berichtet wird, noch immer fast ausschließlich vom Valle Maira. Diesem Tal, das einmal als „Geheimtipp“ für sanften Wandertourismus galt.
In der aktuellen Übernachtungspreisliste nicht aufgeführt: Capanna Sociale Carmagnola – eine zum “Rifugio” umfunktionierte Mussolini-Kaserne, auf 2.840 m Höhe gelegen, ungefähr zwiscchen Colle di Bellino und Monte Faraut. Zu erreichen von Acceglio aus in Richtung Norden durch das Vallone Traversiera. 12 Plätze, unbewirtschaftet.
Was dann auch zwangsläufig dazu geführt hat, dass man in keinem anderen der Täler entlang des piemontesischen Westalpenbogens auf so viele deutschsprachige Wanderer trifft wie dort. Und längst auch einige Betreiber von Übernachtungsbetrieben dazu übergehen ließ, ihr Albergo ganz auf die Bedürfnisse der deutschsprachigen Wanderer auszurichten. Wozu natürlich auch ein deutschsprachiger Internetauftritt gehört.
Wir wissen nicht, ob es der Comunità Montana Valli Maira e Grana darum ging, daraus entstehende Disparitäten auszugleichen. Auf jeden Fall bietet sie nun einen 2o-seitigen Flyer mit den für 2011 gültigen Übernachtungspreisen aller Übernachtungsstätten, vom Hotel bis zum Bivacco, an.
OSPITALITA’ IN VALLE MAIRA 2011 als PDF (270 kb).
Sabine Bade & Wolfram Mikuteit







- Hardcover
- 272 Seiten
- mit zahlreichen Farbfotos
- sowie historischen s/w-Aufnahmen
- mit detaillierter Karte zu jeder Tour
- ISBN 978-3-941585-05-8
- EUR 19,90 (D), CHF 25,90
_____________________________






Hallo! Das kann ich mir kaum vorstellen dass das Rifugio Carmagnola auf einmal bewirtschaftet ist. Das war vor 5 Jahren noch eine wirkliche Ruine! Respekt! Ciao Markus
Sorry, unbewirtschaftet. Aber von wann bis wann geöffnet?
Hallo Markus,
tja, ich hatte befürchtet, dass Wolframs eher humorige Bebilderung des Artikels zu Irritationen führen könnte – denn natürlich ähnelt das “Innenleben” dieses Ricovero doch sehr dem äußeren Erscheinungsbild!(Wolfram sendet Innenaufnahmen per Mail).
Auf diesem Weg aber gleich noch herzlichen Dank für die ausgesprochen freundliche Rezension im Motorradreiseführer. Hat uns sehr gefreut. Wir schreiben dort bei Gelegenheit, wie sich das Verhältnis zwischen Wanderern und motorisierten Westalpen-Freunden – aus unserer Sicht – entschärfen ließe.
Gruß
Sabine