Neue aktualisierte Auflage unseres Wanderlesebuchs ‚Partisanenpfade im Piemont‘

Fast ein Vierteljahr ist mittlerweile verstrichen seit der Veröffentlichung der Neuauflage 2018 unserer ‚Partisanenpfade‘. Hier im Blog darüber zu berichten, hatten wir schlicht vergessen. Das holen wir hiermit nach.

von der Nivolet-Passstraße Blick auf die Seen Agnel und Serrù - Foto: © Wolfram Mikueit

Dass wir für die Neuauflage manche Wege nochmals abgegangen sind und sowohl Preise als auch Kontaktinformationen aktualisiert haben, versteht sich von selbst.

Ansonsten hat sich nichts verändert, sodass noch immer gilt:

Partisanenpfade im Piemont ist ein Wanderbuch, ein Reisebuch und auch ein Geschichtenbuch.

Pietramorta (1.812 m), Valle di Viù, längst verlassene Sommersiedlung am Logo di Malciaussia - Foto: © Wolfram Mikuteit

23 Touren vom Stadtspaziergang bis hinauf auf über 3.000 Meter Höhe
‚Partisanenpfade im Piemont‘ ist ein Wanderführer, der 23 Touren – vom Stadtspaziergang durch Turin bis zur Hochtour auf den über 3.000 Meter hohen Colle Autaret – umfasst. Alle GPS-kartiert, alle anhand von Waypoints exakt nachvollziehbar und jede Tour mit herunterladbarem Track für das eigene GPS-Gerät. Mit Hinweisen zum ÖPNV, Kartenmaterial und Einkehrtipps.

Blick über das Susatal, im Hintergrund der Monviso - Foto: © Wolfram Mikuteit

Unsere Touren zwischen Gran Paradiso im Norden und Monviso im Süden folgen ausgewiesenen Wanderwegen durch National- oder Naturparkgebiete, führen über königliche Jagdsteige, alte Saumwege und stille Gebirgspfade. Und oberste Priorität hatte bei der Auswahl der Wege neben der historischen Bedeutung stets die Attraktivität des Weges und die der Landschaft.

Ein Reisebuch, das an Orte führt, in denen gut gegessen und genächtigt werden kann
‚Partisanenpfade im Piemont‘ ist ein Reisebuch, das einführt in die Welt der Alpentäler, die sich fächerartig westlich der Barockstadt Turin bis zum Alpenhauptkamm ziehen. An Plätze führt, in denen die Geschichte der Resistenza wachgehalten wird, und an Orte, in denen gut gegessen und genächtigt werden kann.

Sangonetal, kurz vor der Alpe Sellery inferiore - Foto: © Wolfram Mikuteit

Ein Geschichtenbuch über Orte und Wege des Widerstands
Die 20 Monate der italienischen Resistenza, in denen sich Menschen unterschiedlichster politischer Couleur ab September 1943 zusammenschlossen, um gegen deutsche Besatzung und italienischen Faschismus und für einen radikalen Wandel in ihrem Land zu kämpfen, haben Italien nachhaltig geprägt. Ganz besonders die stark entvölkerte Gebirgsregion des Piemonts nah an der Grenze zu Frankreich. Wir nehmen die Leserinnen und Leser mit auf eine historische Zeitreise und machen die Geschichte der piemontesischen Widerstandsbewegung erlebbar – zu Fuß, automobilisiert oder zu Hause auf dem Sofa.

vom Assiettakamm Aussicht nach Westen auf die Grande Ruine (3.765 m) - Foto: © Wolfram Mikuteit

Wir haben aber kein Geschichtsbuch geschrieben, sondern anhand ganz unterschiedlicher Artikel versucht, diese Geschichte erlebbar zu machen. Wir erzählen von Mussolinis Aufstieg – weil die Widerstandsbewegung nur verständlich wird vor dem Hintergrund, dass beim Kriegseintritt Italiens an der Seite Hitler-Deutschlands 1940 ein damals 18-jähriger italienischer Wehrpflichtiger nicht einen einzigen Tag in einem demokratischen Staat gelebt hatte. Wir erzählen auch von dem 1933 in Turin gegründeten Verlag ‚Giulio Einaudi Editore’, mit dem Leone Ginzburg, Cesare Pavese, Giulio Einaudi, Carlo Levi, Vittorio Foa und viele andere versuchten, die faschistische Zensur zu unterlaufen und Bücher zu verlegen, die zu kritischem Denken anregen sollten – und dafür auch langjährige Haftstrafen und Verbannung in Kauf nahmen.

Blick hinunter auf die Conca del Pra - beim Abstieg vom Colle Selliere - Foto: © Wolfram Mikuteit

Wir erzählen auch von dem Phänomen, das die italienische Historikerin Anna Bravo als eine der “größten Verkleidungsaktionen der italienischen Geschichte” bezeichnet hat: Dass sich circa die Hälfte der Soldaten des italienischen Heeres, die sich am Tag der Waffenstillstandserklärung im deutschen Machtbereich befunden hat, durch Flucht der Gefangennahme und dem Transport in die deutschen Zwangsarbeitslager entziehen konnte.

Forte Chaberton, höchstgelegen Festungsanlage der Alpen (3.136 m) - Foto: © Wolfram Mikuteit

Und weil ‚Partisanenpfade im Piemont’ ein Wanderlesebuch ist, haben wir in Ergänzung zu den Tourbeschreibungen auch ganz viele kurze Hintergrundgeschichten geschrieben. In diesen ‚Themensplittern’ kann – wer mag – nachlesen, warum jedes kleine Dorf in Italien seine ‚Via Roma’ hat, was genau unter der italienischen ‚Judenkartei’ zu verstehen ist, wie Piero Gobettis Witwe Ada ihre Winterüberschreitung des Passo dell’Orso in ihrem Tagebuch beschrieb. Hier findet sich auch das Gedicht ‚Kamerad Kesselring’, geschrieben in Erinnerung an den Kriegsverbrecher, der kaltschnäuzig genug für die Bemerkung war, die Italiener täten gut daran, ihm für sein Verhalten in der Zeit, in der er den Oberbefehl auf dem italienischen Kriegsschauplatz innehatte, ein Denkmal zu errichten.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

P.S.

Die Rezensionen zur Erstauflage von ZEIT bis Zürcher Wochenzeitung sind hier nachzulesen.
Das Inhaltsverzeichnis kann hier angesehen oder heruntergeladen werden.

 

 

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Eingeordnet unter bergauf bergab, Resistenza

Unser Piemont-Wanderführer nun auch in italienischer Sprache

Fraternali Editori, uns seit langem bekannt durch die Herausgabe der zur Zeit besten Wanderkarten des italienischen Westalpenbogens, hat unseren im Michael Müller Verlag erschienenen Piemont-Wanderführer in Italien herausgebracht.

Und am Samstag, den 12. Mai 2018, ist es soweit: Das druckfrische Buch wird auf der Turiner Buchmesse, dem Salone Internazionale del Libro, vorgestellt.

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Maurizio Fraternali und Michaela Wolff, die für die Übersetzung verantwortlich war, gilt unser besonderer Dank für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

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Whatsalp – Über mystische Berge an noble Strände

Mit „Über mystische Berge an noble Strände“ betitelte vor 25 Jahren das TransALPedes-Team auf ihrer Alpenwanderung die letzte Teilstrecke von Sambuco nach Nizza. Ihr Motto damals: „Wir setzen der drohenden Zerstörung des Alpenraumes ein paar Füße entgegen – unser Widerstand gegen eine Entwicklung, die wir nicht wollen.“

Bei der Wiederholung dieser Alpenwanderung unter dem Namen „whatsalp“ (wir berichteten: Von TransAlPedes zu whatsalp – nach 25 Jahren wieder unterwegs) ist die Gruppe nun gerade wieder auf diesem Weg durch die Seealpen unterwegs, bevor sie am Freitag (29. Sept. 2017) Nizza erreicht.

Vorher hatten wir Gelegenheit, die Gruppe in Sambuco zu treffen. Selbstredend in Bartolomeo Brunas Osteria della Pace , wo Quartier genommen wurde.


Escursione nel paesaggio culturale occitano con Werner Bätzing …

… stand auf dem whatsalp-Programm für den Ruhetag in Sambuco.
Aber bereits nach dem Abendessen konnten wir Professor Werner Bätzings Erläuterungen über das Sturatal folgen.

Für das TransALPedes-Buch „Alpenglühn“ (*) hatte ein Gespräch mit ihm – damals noch Oberassistent am Geographischen Institut der Universität Bern, durch sein aber bereits in der fünften Auflage erschienenes Buch „Die Alpen“ längst jedem bekannt, der sich für dies Thema interessierte – über die Zukunft der Problemregion Alpen als Nachwort gedient. Dieses Jahr war er zum Ortstermin in Sambuco persönlich dabei und führte die Gruppe am nächsten Tag auf einer 4-stündigen Wanderung durch die längst verlassenen Weiler Lou Serre und Moriglione di Fondo:
Über Saumpfade auf den Spuren der Hirten und Bergbauern, vorbei an Feldern, auf denen einst Roggen, Kartoffeln und Linsen angebaut wurden und die heute – wenn sie nicht brachliegen – nur noch als Mähwiesen dienen, erhielten die Mitwander/innen en passant und direkt vor Ort vertiefende Infos über die naturräumliche Bedingungen des Sturatales und seine schon frühe menschliche Nutzung. Selbst intensiv Erforschtes, denn schließlich hat Werner Bätzing 1987 seine Magisterarbeit über dieses Tal geschrieben („Die Valle Stura di Demonte (Prov. Cuneo, Italien): Strukturwandel im 20. Jahrhundert, gegenwärtige Problematik und Perspektiven für die Zukunft“). Da erstaunt es nicht, dass sich diesen Input auch an einem der wenigen offiziellen „Ruhetage“ der langen whatsalp-Wandertour niemand entgehen ließ.

 

„Westalpen-Wanderführer im Rotpunktverlag, mit Werner Bätzing & Vertretern des Rotpunktverlags“ …

… war das Abendthema zum Abschluß des whatsalp-Aufenthaltes in Sambuco.

Wer unseren Blog liest, da sind wir uns ganz sicher, dem sind die alternativlosen Wanderführer aus dem Rotpunktverlag bekannt. Und ob wir jemals selbst zu schreiben begonnen hätten, wenn Ursula Bauer & Jürg Frischknecht nicht im Rotpunktverlag das geniale Format des Wander-Lesebuches entwickelt hätten, kann getrost bezweifelt werden:  Ihr „Antipasti und alte Wege“ hat bei uns ein nachhaltiges Aha-Erlebnis ausgelöst, verbunden mit der Erkenntnis, dass wir offensichtlich nicht die einzigen sind, die sich für die Geschichte(n) neben der Wanderstrecke interessieren.

Da der Verlag und seine Bedeutung für die Wanderregion der Westalpen also als bekannt vorausgesetzt werden kann, machen wir es kurz:

Dominik Siegrist (nicht nur von 2004 bis 2014 Präsident der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA, sondern selbst Autor des Rotpunktverlages) aus dem whatsalp-Kernteam führte durch den Abend, an dem Thomas Heilmann, Gründungsmitglied und Geschäftsführer, aus über 40 Jahren Verlagsgeschichte erzählte und Werner Bätzing über seinen Weg zum Rotpunktverlag und seine dort verlegten Bücher, angefangen bei den zwei Bänden zur Grande Traversata delle Alpi. Wer mehr über den Rotpunktverlag erfahren möchte, dem sei die Jubiläumsbroschüre „40 Jahre Rotpunktverlag“ empfohlen.

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass aus den vielen unterwegs gesammelten Eindrücken wieder ein Buch wie das 1993 im Rotpunktverlag erschienene „Alpenglühn“ entstehen kann –  und dass die nächste Wanderung durch den gesamten Alpenraum nicht erst in 25 Jahren stattfindet. Damit wir auch einmal daran teilnehmen können, was dieses Jahr aus Termingründen leider nicht möglich war.

 

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

(*)

Dominik Siegrist / Jürg Frischknecht et al.
Alpenglühn – auf Transalpedes-Spuren von Wien nach Nizza
Rotpunktverlag, Zürich 1993 (leider vergriffen, aber hier der Link zum PDF-Download, 340 mb)

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Eingeordnet unter Bücher und Filme, bergauf bergab, Sturatal

Das obere Roytal – seit 70 Jahren französisch

„In einem vereinten Europa sollten derartige Jahrestage heute keine Rolle mehr spielen“, schrieben wir vor 10 Jahren in unserem Artikel zum 60. Jahrestag des ‚Rattachments‘, der  Abtretung des oberen Royatals an Frankreich am 17. September 1947.

Und dennoch mutete es nun etwas merkwürdig an, als es im Jahr 2017 wirklich (fast) keine Rolle mehr spielte.

Keine großen Plakate, kein symbolisches Hissen der Trikolore, kein Fest aus Anlass des Jahrestages: Im kleinen Städtchen Tende wies lediglich ein handgeschriebenes Schild auf die Eröffnung einer Ausstellung mit über 500 Exponaten, die der Lokalhistoriker Armand Oliviero über die Jahrzehnte zum Rattachment gesammelt hat. Diese einzigartige Sammlung mit allen Dokumenten und Fotografien steht nun zum Verkauf. Auch das in Breil-sur-Roya herausgegebene Journal „Le Haut Pays“, stets reich bebildert mit historischen Aufnahmen aus der Collection Armand Olivero, erscheint nur noch sporadisch. Das Interesse an diesem Stück Geschichte scheint versiegt.

Trotzdem nehmen wir dieses Thema hier nochmals auf, denn: Hätten wir bei unseren ersten Wanderungen in dieser Gegend bereits gewusst, was es bedeutete, dass das Gebiet noch so lange zu Italien gehört hat und wie heiß umkämpft es noch war, als in Paris bereits seit 8 Monaten Frieden herrschte, hätten uns manche Phänomene entlang unserer Wege weniger Rätsel aufgegeben.

 

Wie das obere Royatal französisch wurde

1860 trat das Königreich Piemont-Sardinien Savoyen und damit auch die Grafschaft Nizza an Frankreich ab, um sich für dessen Unterstützung bei der Einigung Italiens zu revanchieren. Zu diesem Gebiet hätte auch das obere Royatal gehört, wurde aber, um die Poebene strategisch absichern zu können, bei dieser Abtretung ausgeklammert. Gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bevölkerung, die sich bei dem vorausgegangenen Plebiszit – ein Instrument, das damals den royalen Machtpoker legitimieren sollte – mit überwältigender Mehrheit für den Beitritt zu Frankreich aussprach, um nicht in eine vollkommen isolierte Lage zu geraten.  Das Abstimmungsergebnis wurde allerdings ignoriert, die Grenze mitten durch das Tal gezogen, Familien auseinandergerissen und traditionelle Weidegebiete zerschnitten. Das obere Royatal (wie auch schmale Gebietsstreifen um die Pässe Fenestre, Cerise, Fremamorta und Lombarde) blieben bei Italien.

zweisprachiger Aufruf für den Anschluss an Frankreich - Kollektion Armand Oliviero

Nachkommen der Familien, die damals als Reaktion auf die neue Grenzziehung ihre Heimat verließen und nach Frankreich umsiedelten – was ja im konkreten Fall manchmal nur Fontan, Saorge oder Breil hieß – bildeten später ein starkes Sammelbecken für die Idee der Angliederung des Tales an Frankreich. Dass sich nach der Absetzung Napoleon III. die Situation zwischen Italien und Frankreich zunehmend verschärfte, dass die Grenze zu den ‚Feinden‘ im Süden mit den Forts am Col de Tende gesichert und damit ein Klima erzeugt wurde, das den Gefühlen der Bevölkerung so gar nicht entsprach, machte die Sache nicht besser. Dafür wurde mit der Eröffnung des Tendetunnels (1882) und der Eisenbahnlinie (1913) die geografische Isolation vom Mutterland verringert.

Da Frankreich und Italien im 1. Weltkrieg auf gleicher Seite kämpften, blieb die Region von Kampfhandlungen verschont, und auch danach gab es durchaus Phasen, in denen mit Sonderregelungen der kleine Grenzverkehr erleichtert wurde. Was sich änderte, als Mussolini vor dem zweiten Weltkrieg das obere Royatal mit weiteren Festungsanlagen an strategisch wichtigen Punkten überzog und zu deren Versorgung ein gigantisches Militärstraßensystem baute. Die Pläne sahen unter anderem vor, die Pisten im Val Valmasque und Val d’Enfer – mitten durch das Vallée des Merveilles – miteinander zu verbinden.

es lebe das französische Tende - Foto: © Wolfram Mikuteit

es lebe das französische Tende – Avenue Georges Bidault -Foto: © Wolfram Mikuteit, Aufnahme vom September 2017

Als Mussolini Frankreich im Juni 1940 überfiel, wurden Heerscharen von Saisonarbeitern, die Sommer für Sommer an der Côte d’Azur in Hotels und Gaststätten arbeiteten, von der Schließung der Grenzen überrascht und durften nicht mehr heimkehren. Genauso erging es den Schäfern, die sich mit ihren Herden wie gewohnt auf den französischen Weiden befanden, als der Krieg ausbrach.

Terre Françaises - Kollektion Armand Oliviero

Forderung nach Rückgabe an Frankreich der seit 1860 italienischen Gebiete – Kollektion Armand Oliviero

Hitlers Angriffskrieg gegen die UdSSR, zu dessen Unterstützung Mussolini Hunderttausende schickte, die den Sinn dieses Krieges weder verstanden noch mittrugen, die Besetzung des Royatales durch die Deutsche Wehrmacht, die erbarmungslose Jagd auf Partisanen (zu denen viele jener Soldaten überliefen, die noch vor dem Einmarsch der Deutschen desertieren konnten), Deportationen und Repressalien gegen die Zivilbevölkerung, immer unterstützt von italienischen Einheiten, lieferten der Bewegung neuen Zulauf. 1943 wurde das ‚comité d’action en vue du rattachment du Tende et La Brigue à la France‘ gegründet.

Die Auseinandersetzungen um die Zukunft des Tales machte auch vor den Reihen der Partisanen nicht halt. ‚In die Berge‘ gegangen waren die Männer, um Zwangsrekrutierung oder Deportationen zu entgehen. Der antifaschistische Widerstand vereinigte sie – aber zu Spannungen kam es dort, wo divergierende Ziele für die Nachkriegszeit aufeinanderstießen: die auf nationalen italienischen Befreiungskampf ausgerichtete Partisanenbewegung brachte den ‚separatistischen‘ Bestrebungen der Menschen aus dem oberen Royatal wenig Begeisterung entgegen. Eine Eskalation der Auseinandersetzungen konnte nur wegen der Abhängigkeit von der Unterstützung der ‚Gaullisten‘ und Alliierten verhindert werden.

Zwei Tage nach der Befreiung durch französische Truppen am 26. April 1945 brachte ein Konvoi 320 Bewohner aus ihrem Zwangsexil an der Küste in ihre Heimatgemeinden zurück. Und bereits einen Tag später organisierte das Komitée für das Rattachment eine Befragung der Bevölkerung, in der sich 1869 Personen für die Angliederung an Frankreich aussprachen.

Vive La Republique Française - Foto: © Wolfram Mikuteit

Vive La Republique Française – Tende – Avenue Georges Bidault N° 62 – Foto: © Wolfram Mikuteit, Aufnahme vom September 2017

Zunächst aber mussten auf Druck der Alliierten die französischen Einheiten am 10. Juli 1945 das Gebiet wieder verlassen – und erneut besetzten Italiener Administration und Schlüsselpositionen zur Aufrechterhaltung von ‚Recht und Ordnung‘.

Auf Drängen von Bevölkerung und französischer Regierung installierten die Alliierten im Mai 1946 eine Untersuchungskommission, die das politische Klima ausloten sollte. Als Ergebnis der Kommissionsarbeit wurde die Möglichkeit der Gebietsabtretung erstmals offziell festgeschrieben – jedoch nur unter der Bedingung, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung dafür ausspräche.

JA oder NEIN - Stimmzettel - Kollektion Armand Oliviero

Damit war die Grundlage für das Rattachment gelegt, niemand zweifelte am positiven Votum. Im Friedensvertrag zwischen Frankreich und Italien, am 10. Februar 1947 in Paris unterzeichnet, wurden die Grenzen neu festgelegt. Neben den vier Orten im Royatal (Tende und La Brigue im Norden, Libre und Piena im Süden) fielen auch die Passgebiete an Frankreich, die bei der Abtretung Savoyens 1860 ausgespart worden waren. Als offizieller Termin wurde der 17. September 1947 angesetzt – die Tricolore wurde bereits einen Tag vorher gehisst.

Das Plebiszit, das diese Grenzziehung endgültig legitimierte, fand am 12. Oktober 1947 statt.

 

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

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Unser Piemont Wanderführer – 2. aktualisierte Auflage 2017

Spät kommt sie, aber sie kommt: die Mitteilung, dass unser im Michael Müller Verlag verlegter Piemont Wanderführer in aktualisierter Neuauflage erschienen ist.

Piemont WanderführerDurch den Gran Paradiso-Nationalpark, durch okzitanische Täler, die Dolomiten von Cuneo, Seealpen und Marguareis-Massiv führen die 38 ausgewählten Touren durch den piemontesischen Westalpenbogen.

Die Beschreibungen der Touren – unten geben wir vorab eine grobe Übersicht – führen entlang nummerierter Wegpunkte, die in Text, Karte und Höhenprofil aufeinander abgestimmt sind, präzise zum Ziel. Der Tour-Info-Kasten bietet alle nötigen und viele zusätzlichen Infos zur Strecke, aus denen exakt ablesbar ist, was einen unterwegs erwartet. Inklusive aller Einkehrmöglichkeiten mit Adressapparat und Öffnungszeiten.

Den Touren vorangestellt ist eine ausführliche Einleitung, die neben der Wanderlogistik (Bus- und Bahnlinien mit Fahrplänen für die An- und Abfahrt, beste Standorte, Tipps zur Tourplanung etc.) ausführliche Kapitel zu Gesteinen, Fauna und Flora der Region bietet und darüberhinaus detaillierte Klimainformationen mit Tabellen für Temperaturen, Niederschlägen und Tageslängen.

Dass zum handlichen Wanderführer auch die GPS-Tracks für alle Touren von der Homepage des Verlages herunterladbar sind, versteht sich heute von selbst.

Und klar abgesetzt vom Wandertext bietet der Wanderführer nach dem „Alles-im-Kasten“-Prinzip der MM-Reiseführer auch sehr viele interessante Hintergrundgeschichten. LeserInnen unseres Blogs werden wissen, dass wir darauf nicht hätten verzichten wollen …

Zum Inhalt:

Gran-Paradiso-Region und Lanzo-Täler

Vier unserer Touren führen durch den Nationalpark Gran Paradiso, das größte Naturschutzgebiet des Piemonts. Er wurde bereits 1922 geschaffen, ist damit der älteste Nationalpark Italiens – und der zweitälteste alpenweit. Aus dem ehemaligen Jagdrevier Vittorio Emanuele II. ist der Nationalpark hervorgegangen, der heute zu den Regionen Aostatal und Piemont gehört. Die verbliebenen, teilweise noch sehr gut erhaltenen Jagdsteige bieten dem Wanderer von heute ausgezeichnete Gelegenheiten, auf breiten, technisch nicht anspruchsvollen Wegen auch in große Höhen vorzudringen. Nivolet-HochebeneAuch das Herz des Gran-Paradiso-Nationalparks, die als „Cuore del Parco“ bezeichnete Nivolet-Hochebene unterhalb des namensgebenden Viertausender, teilen sich die Regionen Piemont und Aostatal – aus dem ruhigen piemontesischen Orcotal ist sie aber am besten erreichbar. Drei unserer Touren nehmen hier ihren Ausgang, womit eine grandiose Aussicht auf den Gran Paradiso (4.061 m) und die ihn umgebenden vergletscherten Gipfel gewährleistet ist. In die bezaubernde Seenlandschaft einer der schönsten Hochebenen der Alpen, auf die Piani di Rosset, auf den auch für Wanderer trotz seiner 3.438 m mühelos erreichbaren Mont Taou Blanc und über königliche Jagdsteige führen die hier vorgestellten Wanderungen. Eine vierte Tour unterhalb der mächtigen Gipfel der Tre Levanne gibt die Möglichkeit, die andere Hangseite des Orcotals kennenzulernen. In die im deutschsprachigen Raum nahezu unbekannten sog. Lanzo-Täler führen zwei weitere Touren. Dorthin, wo das Turiner Großbürgertum auf den Geschmack der Sommerfrische kam, wovon noch ihre zum Teil gut erhaltenen Jugendstilvillen zeugen, und sich die Gründerväter des italienischen Alpenvereins CAI ihre ersten Sporen verdienten. Tief eingeschnitten, von hohen Gipfeln umgeben und ebenso stark von Abwanderung betroffen wie das nördlich gelegene Orcotal sind auch das Ala- und das Viùtal. Rifugio Gastaldi An ihren Talschlüssen liegen aber jeweils weite Hochplateaus, die zum Wandern wie geschaffen sind. Im Alatal erreicht man von der Pian della Mussa auf einem alten Saumweg das Rifugio Gastaldi, und im südlich gelegenen Viùtal ist der Lago di Malciaussia Ausgangspunkt für eine Tour zum Colle della Croce di Ferro.

 

Susatal

Natürlich führt eine Tour zu dem berühmtesten Kloster des Tals, Sacra di San Michele - Foto: © Wolfram Mikuteit der gewaltigen die Sacra di San Michele. Ein anderes, das im Jahr 726 gegründete Kloster von Novalesa, liegt unterhalb des Colle di Moncenisio. Und dorthin wandert man auf einer Panoramarunde, die um den – bereits zu Frankreich gehörenden – Lago di Monceniso führt, der von einem ganzen Kranz markanter Höhenforts aus dem ausgehenden 19. Jh. umrahmt ist. Und auch der höchste Wallfahrtsort der gesamten Alpen liegt im Susatal: Die auf 3.538 m Höhe stehende Kapelle Santa Maria auf dem Rocciamelone, einem auch für Wanderer problemlos zugänglichen Dreieinhalbtausender. Durch den Grand Bosco di Salbertrand geht es auf Wegen, die die Waldenser für die Heimkehr in ihre Täler nutzen, zur Testa dell’Assietta. Valle Stretta Und dann noch ein Klassiker, der beim Thema Wandern im Piemont stets vergessen wird, weil das Valle Stretta zwar diesseits des Alpenhauptkammes liegt, aber seit 1947 zu Frankreich gehört: Durch diese 1a-Destination für Wanderer führt um das markante Kalkriff des Grand Serru herum eine Tour zur Wallfahrtskapelle auf dem Mont Thabor.

 

Waldensertäler und Monviso-Region

In den sog. Waldensertälern, den Valli Valdesi, in denen sich Anhänger einer im 12. Jh. vom wohlhabenden Kaufmann Petrus Valdes gegründeten vorreformatorischen Laienbewegung – mal geduldet, mal brutal unterdrückt – haben halten können, führt eine Rundtour durch das Chisonetal, vorbei am Forte di Fenestrelle, der in 122 Jahren Bauzeit entstandenen spektakulärsten Festungsanlage der gesamten Region. Im weiter südlich gelegenen Germanascatal erleichtert ein Sessellift – eine Rarität in dieser Region – den Zugang zu den Tredici Laghi. Durch das Pellicetal, der Hochburg der Waldenser, verlief früher eine wichtige alpenquerende Handelsroute, der wir auf die weite Hochebene Conca del Prà zum Rifugio Willy Jervis folgen. Rifugio Pian del Re mit Monviso Varianten in alle Himmelsrichtungen gibt es on top. Hier ist man bereits recht nah am Monviso, dem mit 3.841 m höchsten Berg der Cottischen Alpen. Im Piemont wird dieser Berg als Re di Pietra, König aus Stein, heiß verehrt. Auch wir zollen diesem Berg natürlich Tribut und widmen ihm drei Touren. Eine kleine, aber feine Seenrunde beginnt bei den Quellen des Po. Eine längere Runde führt u.a. zum ältesten Tunnel der Alpen am Colle delle Traversette und weiter über einen Alpini-Steig zum Rifugio Giacoletti. Und weil der Monviso so viele unterschiedliche Seiten/ Gesichter hat, aus jeder Richtung anders aussieht, stellen wir auch den 3-tägigen Giro di Viso/ Giro del Monviso vor. Viel tiefer, am Eingang zum Potal, ist bei Balma Boves ein spannendes Stück Siedlungsgeschichte zu bestaunen.

 

Dolomiten von Cuneo

Seitdem das Mairatal im deutschsprachigen Raum längst kein Geheimtipp mehr ist, sondern sich peu à peu zu einer sehr angesagten Wanderdestination entwickelt, hört man auch den Ausdruck „Dolomiten von Cuneo“ bei uns immer öfter. Man versteht darunter die Region der jeweils oberen Talbereiche zwischen Varaita– und Sturatal. Wir legen diesen Begriff etwas weiträumiger aus und beziehen auch die unteren Talbereiche mit ein. Im Varaitatal ist der Bosco dell’Alevè mit 825 ha einer der größten Zirbelkiefernwälder der Alpen. Laghi Blu Höher hinaus führt eine Wanderung zu den Laghi Blu am Col Longet, einem Übergang zum französischen Ubaye-Tal. Das Mairatal weist schon am Eingang eine geologische Spezialität auf: Hier stehen mit den Ciciu del Villar über 400 pilzförmige Felsformationen, entstanden als Ergebnis der letzten Eiszeit. Alle weiteren Touren haben ihren Ausgangspunkt im oberen Talbereich, führen rund um das markante Kalkriff der Rocca Provenzale, auf den Sentiero Frassati und unterhalb der Gardetta-Hochebene rund um den kleinen Lago Nero. Lago Nero mit Monviso im Hintergrund - Foto: © Wolfram Mikuteit Dazu stellen wir zwei Etappen des mittlerweile legendären Maira-Tal-Weges (Percorsi Occitani) vor, die über die schier unendlich anmutende Weite der Gardetta-Hochebene mit ihren dolomitenähnlichen Gipfeln und den so charakteristischen Gipstrichtern führen. Im Granatal läßt sich der Besuch der imposanten Wallfahrtskirche Santuario di San Magno sehr gut mit einer kurzen Wanderung über den Colle dei Morti verbinden.

 

Seealpen und Ligurische Alpen

Wo der Alpenhauptkamm seine Richtung ändert, von der Nord-Süd-Richtung in die West-Ost-Richtung schwenkt, beginnen die Seealpen. Den Anschluss nach Osten bilden die Ligurischen Alpen.  Was beide Gebirgsgruppen miteinander verbindet ist ihre Nähe zum Mittelmeer, die an manchen Stellen nicht mehr als 60, manchmal auch nur 40 km Luftlinie beträgt. Weshalb man sie in Italien manchmal zusammenfassend Alpi di Mare nennt – was im deutschsprachigen Raum oft zu definitorischer Konfusion führt. Schließlich ist bereits irritierend, dass ein Teil der Ligurischen Alpen noch im Piemont liegt.

In den Seealpen führt eine Tour vom knuffigen Rifugio Becchi Rossi zum Colle di Puriac, eine andere über den Sentiero del Ecomuseo von Pontebernardo nach Sambuco. Bei der Tour zu den Laghi Lausfer, die ihren Ausgang in Sant’Anna di Vinadio, am höchstgelegenen Kloster der Alpen, nimmt, ist man bereits recht nah am Parco Regionale delle Alpi Marittime, dem für seine große Steinbockpopulation berühmten Seealpen-Naturpark. Steinböcke in den Seealpen Unsere Touren leiten zum Rifugio Dante Livio Bianco, rund um den Pian del Valasco über das Rifugio Questa, zum Lagarot di Lourousa und zum Lago del Chiotas.
Direkt auf den italienisch-französischen Grenzkamm führen zwei Touren am Colle di Tenda. Noch ein Stück weiter nach Osten gelangt man in die Ligurischen Alpen und den Parco Regionale Alta Valle Pesio e Tanaro, der inzwischen Parco Naturale del Marguareis heißt. Hier haben wir eine kurze Rundwanderung ab Pian delle Gorre zur spektakulären Cascata del Pis ausgewählt und stellen einen dreitägigen Giro del Marguareis vor.

 

Sabine Bade und Wolfram Mikuteit

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Von TransAlPedes zu whatsalp – nach 25 Jahren wieder unterwegs

Als am 4. Juni 1992 die Mitglieder des Projektes TransALPedes zu ihrer Alpendurchquerung von Wien nach Nizza starteten, war ihr Motto: „Wir setzen der drohenden Zerstörung des Alpenraumes ein paar Füße entgegen – unser Widerstand gegen eine Entwicklung, die wir nicht wollen.“ Sie trafen in verschiedensten Regionen Menschen, die sich gegen Fehlentwicklungen im Alpenraum zur Wehr zu setzen versuchten: „Wir besuchen Menschen, nicht Berggipfel“.

WhatsAlp Wien - Nizza Sommer 2017

 

Dies war der Beginn einer verstärkten alpenweiten Zusammenarbeit von Gruppen, die sich für eine nachhaltige Alpenentwicklung einsetzten. Über das Buch der Kerngruppe (* – siehe unten), die u.a. im Susatal die bereits damals aktive NO TAV-Initiative und in Bonneval-sur-Arc mit Gilbert André einen der Gründerväter des Parc National de la Vanoise besuchten, haben wir bereits mehrmals berichtet.

Aus TransALPedes wird whatsalp

25 Jahre später wird im Sommer 2017 diese Alpendurchquerung auf der nahezu identischen Route unter dem Namen whatsalp wiederholt. Im Zentrum der Wanderung steht der spannende Vergleich, was sich in den betroffenen Alpenregionen zwischen 1992 und 2017 verändert hat.

Wer einige Tage mitwandern will, findet hier alle Informationen zur Route und den Ortsterminen.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

(*)

Dominik Siegrist / Jürg Frischknecht et al.
Alpenglühn – auf Transalpedes-Spuren von Wien nach Nizza
Rotpunktverlag, Zürich 1993 (leider vergriffen, aber hier der Link zum PDF-Download, 340 mb)

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Ligurische Grenzkammstraße – montags und dienstags Wanderern und MTBlern vorbehalten

Vor vier Jahren haben wir in einem offenen Brief an Markus Golletz  aufgezeigt, was unserer Ansicht nach das Verhältnis von Wanderern und motorisierten Nutzern der alten Militärstraßen im italienisch-französischen Grenzgebiet verbessern würde:

Es „wäre wünschenswert – und würde das Verhältnis zwischen motorisierten und unmotorisierten Nutzern dieser Straßen sofort befrieden – wenn in allen Sommermonaten bestimmte Wochentage ausschließlich Wanderern, Mountainbikern und Reitern vorbehalten wären. Die dann ohne Motorengeräusche an diesen Tagen eventuell auch die Möglichkeit hätten, das eine oder andere etwas scheuere Tier zu sehen – oder schlicht in aller Ruhe einmal ohne Zivilisationsgeräusche nur das Panorama genießen könnten.

Wenn derartige Regelungen frühzeitig und mehrsprachig kommuniziert und auch nicht Jahr für Jahr geändert werden, sehen wir nicht, warum ein konfliktfreies Verhältnis zwischen Wanderern und Bikern nicht möglich sein sollte!

Seit Anfang Juli 2016 ist dies auf der Strecke zwischen dem Colle di Tenda und Monesi entlang des italienisch-französischen Grenzkamms jetzt Realität geworden:

Bis Ende September ist die Straße montags und dienstags für den motorisierten Verkehr gesperrt. An allen anderen Tagen wird auf der strada ex militare Limone-Monesi – die im deutschen Sprachraum als „Ligurische Grenzkammstraße“ bezeichnet wird – die Zahl der Fahrzeuge begrenzt und eine Maut für Kraftfahrzeuge, Motorräder und Quads erhoben.

Vorangegangen waren umfangreiche, auch mit EU-Mitteln finanzierte Straßenausbesserungsarbeiten. Auf der Projektseite können die Reglementierungen nachgelesen und ein GPS-Track des Streckenabschnitts „Col de Tende – Monesi“ heruntergeladen werden.

Einen kleinen Wunsch hätten wir aber noch: Eine ähnliche Regelung für den südlichen – aussichtsreichsten und daher für Wanderer attraktivsten – Streckenabschnitt zwischen Passo Tanarello, Monte Saccarello und Colla Melosa.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

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