Archiv der Kategorie: Giro del Monviso

Buco di Viso in neuem Glanz

Die am ältesten „Straßentunnel“ der Alpen durchgeführten Bauarbeiten wurden Mitte Oktober 2014 abgeschlossen: Der etwas unterhalb des Colle Traversette (2.950 m) Italien und Frankreich verbindende Buco di Viso bekam auf französischer Seite ein neues Portal. Dass das eher dem Eingang einer Kasematte gleicht, wie in Foren bereits gefrotzelt wird, sei hier nur am Rande bemerkt. Passieren läßt sich der Tunnel nun jedenfalls kinderleicht.

Hier ein Youtube-Filmchen zur feierlichen Eröffnung:


Straßentunnel aus dem 15. Jahrhundert

Heute kaum vorstellbar verlief hier früher ein bedeutsamer Handelsweg zwischen Provence und Poebene, über den auch das damals für die Konservierung von Fleisch und Fisch benötigte Salz befördert wurde. Um den Verlauf dieser Salzstraße über den 2.950 Meter hohen Colle delle Traversette zu entschärfen, begann der Markgraf Ludovico II. von Saluzzo gleich zu Beginn seiner Regentschaft 1475 mit Frankreich Verhandlungen über ein Tunnelbauvorhaben zu führen und ließ den Tunnel schließlich 1479/1480 knapp 70 Meter unterhalb des Passes bauen. In nur 18 Monaten Bauzeit entstand so der älteste Straßentunnel der Alpen, in Höhe und Breite genau auf Mulikarawanen zugeschnitten. Verstehen lässt sich dieses damals sehr anspruchsvolle Unterfangen nur, wenn man die Insellage der von Savoyen umgebenen Markgrafschaft Saluzzo im ausgehenden 15. Jahrhundert bedenkt und in Rechnung stellt, dass andere Routen in die Provence, etwa die über den Colle della Maddalena im Stura- oder den Colle di Tenda im Royatal, stets durch gleich mehrere Kleinstaaten geführt hätten, wobei jeder Grenzübertritt mit der Entrichtung von Zöllen verbunden war.

Aber auch andere Widrigkeiten ließen den Markgrafen von Saluzzo einen Sonderweg wählen: So sollen beispielsweise in der kleinen, aber strategisch gut gelegenen Grafschaft Tende Plünderungen von Karawanen, unerlaubtes Erheben von überhöhten Wegezöllen, Beschlagnahmungen und Schikanen aller Art an der Tagesordnung gewesen sein.

Als die Markgrafschaft Saluzzo circa 100 Jahre nach Bau des Tunnels ihre Unabhängigkeit verlor, verlagerte sich der alpenquerende Verkehr auf weniger exponierte Strecken und die Zugänge des Tunnels wurden mit der Zeit verschüttet. Mehrmals wurde er für Fußgänger wieder passierbar gemacht, zuletzt durch die Maßnahmen im Rahmen eines grenzüberschreitenden Projektes, die jetzt abgeschlossen wurden. 271.000 € wurden ausgegeben, damit Wanderer auf dem Giro del Monviso, der Via Alpina und der GTA nicht mehr den halbverschütteten französischen Tunneleingang überklettern müssen.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

 

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GTA: Rifugio Barant wieder eröffnet

Das Rifugio Barant liegt aussichtsreich auf 2.370 Metern Höhe etwa auf halbem Weg zwischen der Conca del Prà (Rifugio Willy Jervis) und dem Valle dei Carbonieri (Rifugio Barbara Lowrie) – musste aber fünf Jahre lang geschlossen bleiben, weil gleich nach der Totalrenovierung die Wasserversorgung nicht sichergestellt war.

Nun hat die Comunità Montana Val Pellice mit einer neuen Leitung für Abhilfe gesorgt, und das als Kaserne in der Mussollini-Ära entstandende Haus wurde im Sommer 2013 wieder eröffnet.

Für Wanderer auf der Grande Traversata delle Alpi (GTA, Bätzing Etappe 34) bietet das eine alternative Übernachtungsmöglichkeit. Gleiches gilt für Wanderer auf dem blauen Weg der Via Alpina, die die Etappe D44 etwas abkürzen wollen.

Und Tagesausflügler von der Conca del Prà finden nun einen attraktiven Einkehrstopp nur wenige Minuten entfernt vom 1991 angelegten Alpengarten Giardino Botanico Alpino Bruno Peyronel.

Rifugio Barant
Tel.: +39 335 627 6850
http://www.rifugiobarant.it/ und auch auf FB

In dieser ersten neuen Saison stehen lediglich 20 der vorhandenen 40 Betten zur Verfügung, und auch die Bewirtschaftung ist vorerst lediglich an den Wochenenden Freitag/Samstag/Sonntag garantiert.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

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Monviso-Region jetzt UNESCO-Biosphärenreservat

Wären die Engländer nicht gewesen, würde dieses Jahr nicht rund um den Monviso gefeiert, dass die Hütte bebt: Bis zur Erstbesteigung des Monviso  1861 durch William Mathews hatte es den Italienern genügt, ihren ‚Re di Pietra‘ aus der Ferne zu bewundern. Nun aber, nachdem sich ein Engländer nach dem anderen einen Sport daraus machte, seinen Gipfel zu erobern und ihn zu einem Teil ihres ‚Playground of Europe‘ degradierten – wobei sie auch mit herablassendem Spott über die einheimischen Zögerer nicht eben sparsam umgingen – musste endlich auch einer der ihren hinauf, um die nationale Ehre wieder herzustellen.

Die Wiederherstellung der italienischen Alpinistenehre übernahm eine Gruppe um Quintino Sella: Am 12. August 1863 – vor genau 150 Jahren – standen sie auf dem Gipfel. Von dort oben bis zur Gründung des italienischen Alpenvereins ‚Club Alpino Italiano’ nach Vorbild des britischen ‚Alpine Club‘ bedurfte es dann nur noch weniger Wochen, sodass auch der CAI dieses Jahr ein rundes Jubiäum feiert.

Das I-Tüpfelchen zu all diesen Festivitäten setzte im Mai dieses Jahres die UNESCO: Sie anerkannte die Monviso-Region (Teile des Parco del Po Cuneese und des Parc naturel regional du Queyras) als UNESCO-Biosphärenreservat (Man and the Biosphere Programme – MAB). Nun gehört der ‚Re di Pietra’ zum ersten grenzüberschreitenden Biophärenreservat Italiens; lediglich 12 gibt es weltweit davon.

Wo zum ‚Concerto Sinfonico di Ferragosto‘ aufgespielt wird, war dieses Jahr keine Frage: Natürlich bei Pian del Re unterhalb des Monviso. Die Tradition der alljährlich am 15. August – zum Höhepunkt der italienischen Feriensaison – stattfindenden Veranstaltung wurde 1981 an selber Stelle begründet.

Dass die Runde um diesen markanten Gipfel – den schon Vergil in seiner ‚Aeneis‘ beschrieb, Dante in seiner ‚Göttlichen Komödie‘ und Chaucer in den ‚Canterbury Tales‘ – auf dem Giro del Monviso so schön ist, dass die Region sehr gut ohne spezielle Veranstaltungen auskommt, sei hier nur am Rande bemerkt: In einigen Tagen dürfte wieder Ruhe einkehren.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

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Übernachten im Grongios Martre im Bosco dell’Alevè – Varaitatal

Nach langer Suche endlich gefunden: Eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit im Valle Varaita
Es gehört schon einiges dazu, uns richtig ins Schwärmen zu bringen. Aber Laila und Luca haben es mit ihrem Grongios Martre auf Anhieb geschafft!


Wenn da nur nicht dieser irritierende Name wäre. Denn offiziell wird das Grongios Martre als ‚Rifugio‘ bezeichnet – was uns, würden wir es nicht besser wissen, sofort an karg ausgestattete Massenlager und Gemeinschaftsduschen denken ließe. Und davon kann beim Grongios Martre nun wirklich keine Rede sein. Stattdessen bietet das nagelneue, schön aus Naturstein unter Verwendung von viel Holz errichtete Haus 4 nett eingerichtete Doppelzimmer mit jeweils eigenem Bad, zwei davon mit eigenem Balkon, eines mit Terrasse, Satelliten-TV (worauf wir verzichten könnten) und WiFi.

in schöner Lage …
… nämlich auf einer kleiner Lichtung – mit unverstellter Aussicht auf den Bergkamm, der das Varaita- vom Mairatal trennt – im Bosco dell’Alevè, diesem zauberhaften Wald, der mit einer Ausdehnung von 825 Hektar als einer der größten Zirbelkiefernwälder der Alpen gilt. Manche Quellen bezeichnen ihn als „größten der Westalpen“, andere als „größten Italiens“ oder „größten Europas“. Welcher dieser Superlative wirklich zutrifft, vermögen wir beim besten Willen nicht zu beurteilen. Der Name Alevè leitet sich übrigens aus dem Okzitanischen ab und heißt nichts anderes als Zirbelkiefer. Die hier stehenden Bäume sind zum Teil bis zu 600 Jahre alt. Jahrhundertelang war das Gebiet als Bannwald geschützt, und heute genießt der Bosco dell’Alevè den Status eines kommunalen Schutzgebietes. Durchsetzt ist der Wald mit Lärchen – der reine Zirbelkiefernbestand wird mit 580 Hektar beziffert – was besonders im Herbst, wenn sich die Lärchen im Gegensatz zu den immergrünen Zirbelkiefern gelb färben, ein buntes, dem Indian Summer ähnelndes Bild abgibt.
Einige hundert Meter höher steht noch das Rifugio Bagnour, für uns nachwievor die beste Möglichkeit, auf dem Giro del Monviso abseits der Hauptroute in aller Ruhe übernachten zu können. Auch mit ausgezeichnetem Essen, aber wegen der fehlenden Doppelzimmer und des etwas längeren Aufstieg für längere Aufenthalte im Varaitatal nur bedingt geeignet.

mit wirklich guter Küche
Luca haben wir vor einigen Jahren zum ersten Mal im Rifugio Morelli Buzzi im Parco delle Alpi Marittime getroffen. Dort war er Pächter und legte in der Küche natürlich selbst Hand an. Vorher hatte er bereits einige Zeit im Centro Culturale Borgata San Martino bei Andrea und Maria Schneider im Mairatal gearbeitet – und nun kann er in seinem eigenen Haus endlich so agieren, wie es ihm beliebt. Die Ergebnisse seiner Kochkunst haben zumindest uns schwer begeistert. Oder war es doch eher die herzliche Atmosphäre, die Laila und Luca verbreiten? Wie auch immer: Das Grongios Matre ist eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit im Valle Varaita!


Kunst am Wanderweg im Varaitatal: Der „White Cube“ des Collettivo Grandeur Nature am Lago di Pontechianale bei Castello

Hier einige praktische Infos zum Grongios Martre:
Das Haus ist nicht mit dem Auto anfahrbar, allerdings in 20 lockeren Gehminuten über den rot-weiß markierten Weg U8, eine schöne Mulattiera, schnell zu erreichen. Dieser Weg beginnt neben dem Rifugio Alevè kurz vor Castello, einem Ortsteil von Pontechianale am gleichnamigen Stausee.
Grongios Martre ist ganzjährig geöffnet, Halbpension im Doppelzimmer kostet 55 Euro pro Person, Bed & Breakfast 35 Euro.
Rifugio Grongios Martre, Bosco dell’Alevè, 12020 Pontechianale (CN), http://www.grongiosmartre.com, Tel.: +39-340-0692705

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

 

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Giro del Monviso: aktualisierte Neuauflage unseres Wanderführers

Giro del Monviso - rund um und kreuz und quer durch die Region des "Re di Pietra" Bereits Ende letzten Jahres ist die aktualisierte Neuauflage unseres Wanderführers zum Giro del Monviso erschienen. Und wir haben wieder einmal vergessen, zeitnah darauf hinzuweisen.

Längst nicht nur für Weitwanderer
Der Untertitel „Rund um und kreuz und quer durch die Region des Re di Pietra“ verdeutlicht weit besser, was sich auf den 130 Seiten neben dem 3-tägigen Giro Classico und dem 7-tägigen Giro Largo, der auch einen weiten Bogen durch Pellice- und Varaitatal vollzieht, so alles verbirgt.

Weil gerade die Zustiegswanderungen aus allen Himmelsrichtungen und die vorgeschlagenen Varianten viele lohnende Tagesausflüge bieten, richtet sich dieser Wanderführer durchaus auch an Liebhaber der Region, die gerne jeden Abend wieder in ihr Hotel zurückkehren.
Monviso - Re di Pietra
Das Übernachtungsverzeichnis – sauber sortiert nach den vier Tälern, aus denen ein Zustieg in den Giro möglich ist – wurde selbstredend vollständig aktualisiert und weist neben den Berghütten auch Häuser der 3-Sterne-Kategorie aus.

Darüberhinaus haben wir neben vielen interessanten Hintergrundgeschichten auch das Kapitel „Nicht nur für Regentage – Sehenswertes in der Monviso-Umgebung“ aufgenommen, um die klaffende Lücke zwischen herkömmlichem Reiseführer einerseits und Wanderführer andererseits endlich zu schließen.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

P.S.
Über ein sehr nettes Hotel, von dem aus sich der schönste Blick auf den Monviso bietet (im wahrsten Sinne des Wortes „La Finestra sul Monviso“), und das Mineralquellwasser, das seit kurzem unterhalb des Monviso abgefüllt wird, berichten wir demnächst.

 

 

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Wanderkarten Monviso – Neuauflagen des Istituto Geografico Centrale IGC

Soeben sind die vom Istituto Geografico Centrale (IGC) herausgegebenen Wanderkarten

in einer überarbeiteten Auflage neu erschienen.  Auf die folgenden Änderungen möchten wir besonders hinweisen:

In der Legende findet sich jetzt ein sehr deutlicher Hinweis auf das Jahr der letzten Überarbeitung. Das gilt für alle seit dem Jahr 2009 neu herausgegebenen Auflagen. Wie Sie trotzdem das Alter Ihrer vor 2009 überarbeiteten Exemplare bestimmen können, haben wir in dem Beitrag IGC-Wanderkarten Westalpen beschrieben.

IGC Wanderkarte Westalpen

Neu ist auch in der Karte 106 das verwendete Kartendatum WGS84. Denken Sie bitte daran, falls Sie früher mit Karte und GPS in der Monviso-Region unterwegs waren, jetzt anstelle von European50 WGS84 an Ihrem Gerät einzustellen. Die Blätter der Serie 1:50.000 weisen übrigens kein Koordinatengitter auf. Erfreulich auch, dass die Strecken, auf denen die Via Alpina verläuft, jetzt als solche gekennzeichnet sind.

Monviso

Für Wanderungen in der Monviso-Region stellt das Blatt 106 im Maßstab 1.25.000 nach wie vor die erste Wahl dar. Die entsprechende AsF-Karte ist nicht mehr lieferbar und hat in Sachen Vollständigkeit nie an die IGC-Karte herangereicht.
Falls Sie sich für dieses Jahr den Giro del Monviso vorgenommen haben, eventuell sogar die große, in sieben Tagen um das Monviso-Massiv führende Runde: das Blatt 106 deckt diese gesamte Tour mit sämtlichen Zustiegen ab.

Die jeweiligen Blätter des IGC sind, neben den einschlägigen Online-Quellen, immer vor Ort und auf den Hütten erhältlich, zu Preisen von 7 und 8 Euro (1.25000 / 1.50.000).

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

 

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Das alte Rifugio Alpetto wird als Museum hergerichtet

Seit langem existiert die Idee, das erste Rifugio, das der italienische Alpenverein CAI errichten ließ, zu renovieren und darin ein kleines alpingeschichtliches Museum einzurichten. Anfang März 2010 wurde nun im Alpinen Museum Turin das vom CAI und der Region Piemont gemeinsam getragene Projekt vorgestellt.

das alte und neue Rifugio Alpetto rechts das neue, links das alte Rifugio Alpetto
Dieses Rifugio steht unterhalb des Gipfels, der untrennbar mit der Geschichte des italienischen Alpinismus verbunden ist: dem als ‚Re di Pietra‘ verehrten legendären Monviso (3.841 m). Nachdem es mit William Mathews wieder einmal ein Engländer war, dem dessen Erstbesteigung im Jahr 1861 gelungen war, und Quintino Sella mit der ersten italienischen Seilschaft 1863 nicht nur die nationale Ehre wiederhergestellt hatte, sondern unmittelbar danach auch noch den Anstoß zur Gründung des Club Alpino Italiano gegeben hatte, war der Monviso-Hype nicht mehr zu stoppen.

Da der Aufstieg aus keinem der umliegenden Täler innerhalb eines Tages zu schaffen war, benötigte man ein Basislager auf zumindest halber Höhe, um nicht wie die Erstbesteiger unter freiem Himmel nächtigen zu müssen. Die hatten ihren Aufstieg in Casteldelfino im Varaitatal begonnen, nachdem u.a. Edward Whymper vorher vom französischen Abriès aus gescheitert war. Und wählten als Abstieg den Weg über Oncino ins Potal. Sie dürften dabei in 2.260 m Höhe über die Alpe Alpetto gekommen sein, wo der CAI im Jahr 1866 sein erstes Rifugio errichtete (genauer: die Summe von 200 Lire zu dessen Bau beisteuerte). Es besteht aus zwei kleinen Räumen; einem Raum, in dem gekocht und einem zweiten, in dem geschlafen wurde.
Das Rifugio Alpetto diente als Ausgangsort für die Monviso-Besteigungen, bis mit dem Albergo am Pian del Re im Jahr 1874 eine Alternative geschaffen wurde. Der spätere Bau des 400 Meter höher gelegenen Rifugio Quintino Sella machte es schließlich gänzlich überflüssig. Der sukzessive Verfall wurde erst spät durch die „Amici della Montagne“ aus Oncino gestoppt. Die damit den Grundstein legten für das nun beschlossene Museumsprojekt.

das alte Rifugio Alpetto - Innenansicht Wer sich die historische Hütte noch im unrenovierten Originalzustand anschauen möchte, erhält den Schlüssel auf Nachfrage gleich nebenan im neuen Rifugio Alpetto.

Sabine Bade & Wolfram Mikuteit

 

 

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